Nach Pitch :
Imperial Tobacco: BBDO nimmt Deepblue Millionen-Etat ab

Riesenerfolg für BBDO Germany: Das Düsseldorfer Büro von BBDO Proximity holt im Pitch den weltweiten, millionenschweren Etat des Tabak-Konzerns Imperial Tobacco Group.

Text: Peter Hammer

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Riesenerfolg für BBDO Germany. Das Düsseldorfer Büro von BBDO Proximity holt im Pitch den weltweiten millionenschweren Etat des Tabak-Konzerns Imperial Tobacco Group (ITG). Das bestätigt eine Agentur-interne Meldung, die W&V vorliegt. BBDO selbst wollte sich zunächst nicht dazu äußern, sondern verwies auf ITG. Der Auftrag umfasst alle integrierten Marketingmaßnahmen.

Der britische Tabek-Riese beschäftigt weltweit rund 35 000 Mitarbeiter und wies zuletzt einen Jahresgewinn rund 3,7 Milliarden Euro aus. Das Volumen des Werbe-Etats dürfte bei gut 20 Millionen Euro liegen.

Im Gegenzug hat ITG laut einer Meldung von manager-magazin.de die Zusammenarbeit mit der britischen Holding WPP aufgekündigt. Das ist ein herber Verlust für Martin Sorrell und seine WPP. Betreut wurde ITG über die Agenturmarke Deepblue, die ihren Hauptsitz in Hamburg hat und Teil der Holding Commarco ist (Scholz & Friends). Commarco gehört zu WPP.

Deepblue arbeitet seit 2001 für ITG, in Deutschland vor allem für Reemtsma. Laut eigenen Angaben ist Deepblue auch mit Büros in Budapest und in Stockholm mit einem Büro vertreten. Dem Vernehmen nach wird BBDO für den neuen Kunden in Düsseldorf eine eigene international besetzte Einheit aufbauen, die unter dem reaktivierten Marken-Namen Proximity Worldwide operiert.

Rund 80 Mitarbeiter sollen sich dann um Marken wie Davidoff, Gauloises, John Player Special, West, Cohiba oder Drum kümmern. Geführt wird der Kunde von Düsseldorf aus. Darüber hinaus wird es ein eigenes Büro in oder bei London geben, heißt es. ITG hat sein Headquarter in Bristol bei London. Das "Manager Magazin" zitiert einen ITG-Sprecher, wonach es Ziel des Konzerns sei, stärkere globale Marken zu schaffen. Der Wettbewerb zwischen den Agenturen sei mehrere Monate lang gelaufen. Im Finale kämpfte Gerüchten zu Folge die Interpublic Group gegen BBDO.


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