IPG Mediabrands :
IPG-Mediabrands-Chef Dunke: "Althergebrachte Modelle taugen heute nicht mehr"

IPG-Mediabrands-Chef Michael Dunke fordert ein klares Umdenken im Mediageschäft - und zwar sowohl beim Messen als auch beim Rollenverständnis der Mediaagenturen.

Text: Thomas Nötting

Michael Dunke führt seit 2013 die Agenturgruppe IPG Mediabrands in Deutschland.
Michael Dunke führt seit 2013 die Agenturgruppe IPG Mediabrands in Deutschland.

Michael Dunke, Deutschland-Geschäftsführer der Agentur-Gruppe IPG Mediabrands, fordert ein Umdenken beim Messen und Bewerten von Kampagnen. "Immer noch werden alte Metriken für viele neue Kanäle angewendet", kritisiert der Mediaagentur-Boss im Interview mit W&V. Traditionelle Größen wie "Reichweite, Kontakte, Kontaktklassen" seien heute "vielleicht nicht mehr ausreichend und ganz zeitgemäß", sagt Dunke. Die Menge der Interaktionen von Influencern mit ihrem Publikum, die Engagement Rate, könne heute "mindestens genauso wichtig" sein. Der Markt müsse deshalb "einheitliche Metriken formulieren", fordert der IPG-Mediabrands-Chef.

Dunkes Credo: "Die althergebrachten Modelle taugen heute einfach nicht mehr". Das gelte auch für das Rollenverständnis von Mediaagenturen. Es gehe "heute noch stärker als früher darum, Businesspartner und Berater auf höchstem Niveau zu sein".

Was Dunke zum Misstrauen gegenüber Mediaagenturen und zur eigenen Transparenz-Politik sagt, das lesen Sie im Interview in der aktuellen W&V (Nr. 8/2017 vom 20.2.). Hier geht’s zur Einzelheftbestellung.


Autor:

Thomas Nötting
Thomas Nötting

ist Leitender Redakteur bei W&V. Er schreibt vor allem über die Themen Medienwirtschaft, Media und Digitalisierung.