Jochen Rädeker will nicht mehr ADC-Sprecher sein

Wenn im Herbst die Wahlen zum neuen Sprecher des Kreativclubs ADC anstehen, tritt Jochen Rädeker nicht mehr an. Der Mitinhaber der Agentur Strichpunkt zieht sich dann auch aus dem Präsidium zurück.  

Text: Peter Hammer

Wenn im Herbst die Wahlen zum neuen Sprecher des Kreativclubs ADC anstehen, tritt Jochen Rädeker nicht mehr an. Der Mitinhaber der Agentur Strichpunkt zieht sich dann auch aus dem Präsidium zurück.  "Weil es der richtige Zeitpunkt ist" und ich ein "geordnetes Haus übergeben kann", so der Designer.

Er selbst ist mit dem Erreichten zufrieden. Dennoch gibt es etliche Themen, die er seinem Nachfolger oder seiner Nachfolgerin ans Herz legt. So die "gestiegene Wertschätzung von Kommunikation auf Kundenseite" zu erhalten. Und dass weiter am Renommee der Kreativen in der Öffentlichkeit gearbeitet wird.

ADC-intern gibt es seiner Meinung nach Nachholbedarf beim Kongressangebot. "Da ist das Optimum noch nicht erreicht." Und der ADC müsse mit neuen Formaten nach draußen gehen. Rädeker: "Gerade für junge Kreative sind jährliche Contests nicht mehr das Maß aller Dinge, und gemessen zum Beispiel an guten Blogs ist unsere digitale Präsenz unterirdisch."

Alle Hintergründe zu Rädekers Entscheidung, den Weg für einen Nachfolger frei zu machen, seine persönliche Bilanz und mehr finden Sie im Exklusivinterview mit dem ADC-Sprecher in der neuen Ausgabe von W&V (Nr. 34 vom 23.10.)