"It’s finger lickin‘ good" :
KFC setzt auf 60 Jahre alten Claim

Die Fastfoodkette KFC ändert ihre Markenausrichtung und erweckt einen 60 Jahre alten Slogan wieder zum Leben. Am 9. Februar startet hierzulande die neue TV-Kampagne.

Text: Markus Weber

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Die Fastfoodkette KFC ändert ihre Markenausrichtung und erweckt einen 60 Jahre alten Slogan wieder zum Leben. "It’s finger lickin‘ good" entstand bereits in den 50er-Jahren als KFC-Claim in den USA. In der neuen TV-Jahreskampagne, die am 9. Februar startet, wird er jetzt auch in Deutschland eingeführt. Der Klassiker löst den bisherigen Claim "So good" ab.

Der TV-Spot stammt von der Agentur Serviceplan und basiert auf dem Insight, dass der Mensch am glücklichsten ist, wenn er authentisch sein darf. Ein Pärchen geht mit einem befreundeten Paar in die Oper. Der Protagonist fühlt sich dort aber sichtlich unwohl und macht sich in der Pause heimlich auf zum nächsten KFC-Restaurant. Dort trifft er - jetzt kommt's - den anderen Mann, mit dem sie zusammen in der Oper waren. Auch dieser ist ganz offensichtlich aus dem Musiktheater geflüchtet. In dem Spot stellt KFC außerdem zum ersten Mal sein Hero-Produkt, den Bucket, in den Mittelpunkt.

"Mit unserem neuen Logo wollen wir die Historie, die Tradition und den Markenkern von KFC wieder mehr in den Vordergrund stellen. Es zeigt Colonel Harland Sanders, den Gründer der Marke, der mit seiner Kochschürze die Kochkompetenz von KFC transportiert", sagt Thorsk Westphal, Chief Marketing Officer von KFC Deutschland: "Der Markenclaim 'It’s finger lickin' good' steht auch heute für den einzigartigen und unwiderstehlichen Geschmack unserer Hähnchenspezialitäten." KFC betreibt in Deutschland 134 Fastfood-Restaurants. Rund 70 Prozent davon werden von Franchisepartnern geführt. Im Jahr 2014 erwirtschaftete das Unternehmen hierzulande einen Nettoumsatz von 188 Millionen Euro.

Gedreht wurde der 20-Sekünder, der erst ab dem 8. Februar online gezeigt werden darf, von der Hamburger Filmproduktion Wanda Germany. Regie führte der Däne Michael Toft. Die verantwortliche Mediaagentur ist MEC Düsseldorf.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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Anonymous User 3. Februar 2016

Das kommt mir irgendwie bekannt vor:

https://www.youtube.com/watch?v=5eGb66oIdiM

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