Kuppelei im Flugzeug: Tribal DDB und KLM suchen Sitznachbarn für Promis

Mit dem neuen Service "Meet and Seat" bietet KLM seinen Fluggästen die Möglichkeit, per Social Media-Check den Wunsch-Sitznachbarn zu wählen. Die Kampagne dazu bietet noch mehr: die Chance während des Fluges mit einem Prominenten zu plaudern. W&V Online zeigt die Spots.

Text: Frauke Schobelt

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Ob ein Langstrecken-Flug ein Vergnügen oder eine Qual wird, hängt sehr stark auch vom Sitznachbarn ab. Wer mal acht Stunden neben einem Dauernörgler, Schnarcher oder Non-Stop-Sabbler saß, wird dies bestätigen. Die Fluglinie KLM Royal Dutch Airlines bietet deshalb einen ganz besonderen Service: Mit "Meet and Seat" kann man sich per Social Media-Check vor dem Flug seine potenziellen Sitznachbarn genauer anschauen - und sogar einen Sitzplatz entsprechend  buchen.

Beworben wird dieser Service mit der neuen Kampagne "Be My Guest", die von DDB und Tribal DDB Amsterdam entworfen wurde. Dabei gibt es einen Sitzplatz neben einem bekannten holländischen Prominenten zu gewinnen. Da diese natürlich ebenfalls Wert legen auf einen inspirierenden Gesprächspartner, dürfen sie im Vorfeld ihren Mitreisenden selber auswählen.  

Wer mitfliegen möchte, hat die Wahl zwischen dem Top-DJ Armin van Buuren, der Fußball-Legende Ruud Gullit, dem Supermodel Yfke Sturm, dem Astronauten Wubbo Ockels, der Designerin Hella Jongerius oder dem Hollywood-Schauspieler Jeroen Krabbé. Auf www.klm.com/BeMyGuest stellen sich die sechs Prominenten einem virtuellen Chat, bei dem die Teilnehmer fünf Fragen zu ihren persönlichen Vorlieben beantworten müssen. Die Promis suchen sich dann den für sie interessantesten Mitreisenden aus und fliegen mit ihm zusammen an einen Ort, der zu den jeweiligen Vorlieben passt. Mit Armin van Buuren geht es dann zum Beispiel zu einem Dance-Event in die USA, mit Ruud Gullit zu einer Fußballreise nach London.

Im TV-Spot schaut sich Gullit seine Mitreisenden genauer an:

Auch DJ van Buuren nimmt nicht jeden:

Für den Service Meet and Seat setzt KLM auf Social Media. Wer den Kuppel-Service nutzen möchte, kann sein Facebook- oder LinkedIn-Profil angeben, damit Mitreisende das Profil checken können. Auf Wunsch platziert KLM dann Sitzplätze nebeneinander.  

Die Kampagne läuft in Deutschland, außerdem in Brasilien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, Großbritannien, den USA und Russland. Mitmachen können jedoch auch Passagiere aus anderen Ländern.


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



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Anonymous User 14. September 2012

Zum Glück habe ich bislang noch nicht neben einem Dauernörgler gesessen. Bislang waren meine Zeitgenossen damit beschäftigt zu schlafen oder sich mit ihrem Partner zu unterhalten oder konnten sich keine Sekunde von ihrem Notebook trennen. Selbst die ca. 10-20 Minuten für Start oder Landung waren für die meisten Notebook-Freaks wohl der Horror an sich, mal ohne das Gerät auskommen zu müssen.

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