Lesetipp: Hubertus von Lobenstein über den sportlichen - und ehrlichen - Umgang mit Pitch-Niederlagen

Verlieren ist immer hart, und besonders schlimm, wenn viel Herzblut dabei ist. Das betrifft Kreative besonders oft - und drum müssen gerade die konstruktiv mit Niederlagen umgehen, meint Agenturchef-Hubertus von Lobenstein.

Text: Susanne Herrmann

Verlieren ist immer hart, und besonders schlimm, wenn viel Herzblut dabei ist. Weil es in einer Pitchrunde von sagen wir fünf Agenturen nur einen Sieger geben kann, betrifft das Kreative besonders oft. Wochenlang haben sie geackert, gebrütet und Ideen geboren, nur um dann erster Verlierer vom Platz zu gehen. Gerade die, meint Hubertus von Lobenstein (Aimaq von Lobenstein) - und drum müssen gerade die konstruktiv mit Niederlagen umgehen. Der Agenturchef setzt sich in seinem Blog "Verlieren will auch gelernt sein" sehr offen damit auseinander, wie es ist, Zweiter zu werden - sehr lesenswert, wie wir finden.

Sieben Lügen hält er uns vor Augen und zerpflückt sie schonungslos. Etwa den Selbstbetrug von der "zu mutigen" Arbeit, von Vitamin B, vom dummen Kunden, vom Network- bzw. Inhaber-Faible des durch die Lappen gegangenen Auftraggebers, vom Preiskampf und vom Scheinpitch.

Drei Wünsche hat von Lobenstein - und räumt ein, dass ihm die eine oder andere Ausrede selbst schon über die Lippen kam. Da habe er dann wohl die Kollegen und sich "klebrig-süß selbst belogen". Er gelobt aber Besserung.

Sein kompletter Blogbeitrag: hier.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.