Mother gewinnt Pitch um weltweiten HTC-Etat

Die Londoner Agentur Mother hat sich im Pitch um die erste weltweite Kampagne des Smartphone- und Tablet-Herstellers HTC durchgesetzt. Präsentiert hatten auch die US-Agentur Deutsch LA sowie Saatchi & Saatchi Singapur.

Text: Markus Weber

16. Mar. 2012

Die Londoner Agentur Mother hat sich im Pitch um die erste weltweite Kampagne des Smartphone- und Tablet-Herstellers HTC durchgesetzt. Präsentiert hatten auch die US-Agentur Deutsch LA sowie Saatchi & Saatchi Singapur. Das Werbebudget des taiwanesischen Unternehmens wird auf umgerechnet 120 Millionen Euro geschätzt.

"Wir haben sehr große Pläne für 2012 und darüber hinaus, um die Marke HTC weiter voranzubringen. Wir waren auf der Suche nach einer Agentur, die mit uns diesen Weg geht und eine durchschlagende globale Kampagne entwickelt, die wir in allen Märkten einsetzen können", heißt es dazu auf Anfrage von Greg Fisher, dem globalen HTC-Marketingchef.

Schon in der Ausgabe vom 8. März (Nr. 10/2012) hatte W&V darüber berichtet, dass HTC - ähnlich wie Samsung mit seiner Subbrand Galaxy für die Android-Modelle - bald eine neue Submarke namens One einführen will. Die weltweite Kampagne hierzu soll bereits im April starten - und zwar unter dem Kampagnenmotto "Recommended by..." ("Empfohlen von...").

In den einzelnen Märkten soll die neue Kampagne dann von den lokalen Agenturpartnern adaptiert werden. Den Etat in Deutschland für diese Aufgabe sicherte sich bereits im Januar HKS13, die neue Frankfurter Agentur des ehemaligen Saatchi & Saatchi-Deutschlandchefs Holger Lutz.

Seit 2009 wirbt HTC mit dem Marken-Claim "quietly brilliant". Das Unternehmen aus Taiwan gilt als einer der erfolgreichsten Hersteller von mobilen Endgeräten für die Betriebssysteme Android und Microsoft Windows Mobile.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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