Pan PR :
Neue PR-Agentur für Gay-Marketing

Peter Panzer macht sich mit seiner eigenen PR-Agentur selbstständig. Der Medienmacher und gelernte Verlagskaufmann will sich mit Pan PR vor allem um Unternehmen kümmern, die sich gezielt an Lesben und Schwule wenden wollen.

Text: Conrad Breyer

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Peter Panzer macht sich mit seiner eigenen PR-Agentur selbstständig. Der Medienmacher und gelernte Verlagskaufmann will sich mit Pan PR vor allem um Unternehmen kümmern, die sich gezielt an Lesben und Schwule wenden wollen. Pan PR startet als Ein-Mann-Agentur, um die Panzer ein Netz freier Experten gespannt hat. Grafiker, PR-Leute und Spezialagenturen zum Beispiel aus dem Bereich Sponsoring arbeiten der Firma zu.

„Viele große Unternehmen wollen dezidiert Homosexuelle ansprechen“, sagt der Neugründer. Sie hätten aber oft keine Ahnung davon, wie sie das machen sollen. Panzer will hier Abhilfe schaffen; die Zielgruppe gilt als wohlhabend und großzügig. Sie verstehe sich als mode- und Lifestyle-affin, sagt Panzer. „Man muss sie aber gekonnt umwerben, dann goutieren Lesben und Schwule das auch.“

Panzer war selbst Chefredakteur verschiedener Gay-Magazine, so etwa der Zeitschrift "Blu"; zwei Jahre war er zudem für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Entertainers Chris Kolonko zuständig.  Pan PR bietet PR, Marketing- und Event-Konzepte. Erste Kunden hat der 29-Jährige bereits überzeugt: Für den Münchner Promi-Club P1 entwickelt Panzer beispielsweise ein Party-Event für Lesben und Schwule.


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.



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