Generationswechsel :
Neuer Mann für Schwind

Zum 1. August übernimmt Felix Warstat die Geschäftsführung der Agentur Schwind. Agenturgründer André Schwind bleibt als Gesellschafter an Bord.

Text: Conrad Breyer

André Schwind r.), Felix Warstat - ergänzen sich perfekt
André Schwind r.), Felix Warstat - ergänzen sich perfekt

25 Jahre Agenturerfahrung - und jetzt ist es gut. André Schwind, 51, Gründer der gleichnamigen Agentur in Bonn/Köln übergibt die Geschäftsführung an Felix Warstat. Der 39-Jährige kommt von Philips, wo er in diversen Marketingpositionen tätig war. Mit ihm will sich die Agentur neu ausrichten, mithin digitalisieren.

Felix Warstat bringt mehr als zehn Jahre Kundenerfahrung in die Agentur mit. Seine Erfahrungen im Brand Management sollten ihm beim Ausbau der Agentur zugute kommen. Warstat muss die Digitalisierung von Schwind voranbringen. Daten spielen in Zukunft für Kampagnen eine große Rolle. "Unsere Arbeit wird messbar, der Erfolg unserer Maßnahmen steuerbar", sagt Warstat. Darauf müssten Agenturen künftig reagieren.

Warstat ist Diplomwirtschaftsingenieur, war zuletzt als Global Marketing Director bei Philips für den Bereich Personal Care in Amsterdam unterwegs und wird nun mit Sack und Pack an den Rhein ziehen, um nah an der Agentur zu sein. "Felix ist ein Vollblut-Marketer, der neben seinem hervorragenden Know-how den nötigen unternehmerischen Mut, Willen und enormes Engagement mitbringt", sagt André Schwind, der sich aus der Geschäftsführung zurückzieht, gleichwohl aber weiter kräftig mitmischt. "In meiner neuen Rolle, habe ich nun endlich den Freiraum, mich auf Strategie und Kreation zu konzentrieren, was ich persönlich als großen Luxus empfinde."


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.