Top-Personalie :
Oliver Handlos kehrt für Scholz & Friends aus New York zurück

Der vielfach ausgezeichnete Kreative wird Managing Director von Scholz & Friends in Berlin und Partner der Agenturgruppe. 

Text: Conrad Breyer

Oliver Handlos hat es nicht in New York gehalten. Er soll Scholz & Friends internationalisieren helfen.
Oliver Handlos hat es nicht in New York gehalten. Er soll Scholz & Friends internationalisieren helfen.

Oliver Handlos hat für Grey Berlin einst den Radio-Grandprix in Cannes gewonnen, entschwand dann aber nach New York. Jetzt ist er wieder zurück nach sechs Jahren. Als Managing Director übernimmt Handlos an der Seite von Matthias Spaetgens, Partner und CCO, sowie Robert Krause, Geschäftsführer Kreation, die kreative Leitung von Scholz & Friends in Berlin; er kauft auch Anteile. Überdies soll er standortübergreifend Verantwortung für die Kunden der Agenturgruppe in Berlin, Hamburg und Düsseldorf tragen.

Handlos ist einer einer der wenigen Deutschen, der sich auf dem US-Markt einen Namen gemacht haben. Er leitete die Kreationsteams von BBDO und Grey in New York, war zuletzt Executive Creative Director bei KBS+ New York für BMW. Zuletzt holte er 2016 für P&G Pantene mit "DadDo" einen goldenen Löwen in Cannes. Hier nochmal der Grand Prix "The Berlin Wall of Sound" (Soundcloud):

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Offenbar soll er jetzt dabei helfen, die Agentur zu internationalisieren. "Wir wollen Scholz & Friends als globale Marke aus Berlin positionieren, als Lead-Agentur für internationale Kunden", sagt Handlos. Tatsächlich sei Berlin im Ausland ähnlich wie London für Kunden wie Talente äußerst attraktiv, so Handlos' Kollege Matthias Spaetgens. Diesen Schatz gelte es zu heben.

Eine bewegte Historie

Oliver Handlos hatte zuletzt in Deutschland mit Matthias Meusel zusammen Grey Berlin geführt, davor eröffnet. Der Standort ist inzwischen geschlossen. Er hat für Philipp und Keuntje gearbeitet, Jung von Matt und von 2007 bis 2010 war er als Unit Creative Director schonmal bei Scholz & Friends in Berlin. Er wollte offenbar immer dorthin zurück, hat Kontakt gehalten. Der Texter hat nun auch eine unternehmerische Perspektive als Partner in der Agenturgruppe.


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.