Publicis dementiert Kaufgerüchte um Interpublic

Die Publicis-Gruppe soll ein Übernahmeangebot an den US-Konkurrenten Interpublic in Höhe von sechs Milliarden Dollar vorbereiten, hieß es in einem Blogbeitrag der "Financial Times". Jetzt lässt Publicis wissen: Es gibt weder entsprechende Verhandlungen noch einen Auftrag, derlei Sondierungsgespräche zu führen.

Text: Markus Weber

06. Aug. 2012

Die Publicis-Gruppe bereitet angeblich ein Übernahmeangebot für den US-Konkurrenten Interpublic in Höhe von gut sechs Milliarden Dollar vor, hieß es am Wochenende in einem Blogbeitrag der "Financial Times". Schon seit sechs Monaten würde an einem entsprechenden Deal gefeilt, wollten gewöhnlich gut unterrichtete Kreise wissen. Käme es tatsächlich dazu, so würde die französische Werbe-Holding zur weltweiten Nummer zwei - direkt hinter WPP - aufsteigen.

Wenn. - Doch am Sonntag reagierte Publicis auf den Blogbeitrag und lässt nun offiziell verlauten: Es gibt weder entsprechende Verhandlungen noch einen Auftrag an irgendeine Bank, solche Sondierungsgespräche zu führen. Gerüchte dieser Art waren in der jüngeren Vergangenheit allerdings schon mehrfach aufgetaucht.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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