Recma-Ranking: Die größten deutschen Mediaagenturen

Die Mediaagentur-Holding GroupM hat auch 2011 den deutschen Mediamarkt beherrscht. Dies geht aus der aktuellen Statistik des Pariser Recma-Instituts hervor. W&V Online hat das Ranking.

Text: Thomas Nötting

25. Jul. 2012

Die Mediaagentur-Holding GroupM hat auch 2011 den deutschen Mediamarkt beherrscht. Dies geht aus der aktuellen Statistik des Pariser Recma-Instituts hervor. Demnach führt der Verbund der WPP-Agenturen Mediacom, Mindshare, MEC und Maxus die Rangliste mit der Gesamtsumme von rund 6,6 Milliarden Euro mit weitem Abstand an. Die nächstplatzierte Agenturholding Aegis Media kommt auf 2,5 Milliarden Euro. Mit Abstand billing-stärkste Einzelagentur bleibt Mediacom vor OMD und Carat.

An den grundsätzlichen Kräfteverhältnisen unter den Mediariesen hat sich 2011 laut Recma nicht viel geändert. Die Marktanteile der größten sechs Agenturgruppen veränderten sich kaum. Am meisten zugelegt hatten im letzten Jahr die Agenturen des Vivaki-Netzwerks. Hier schlugen zahlreiche Pitch-Gewinne zu Buche – allen voran der Gewinn des Mobilfunkriesen O2.

Vivaki-Chefin Nicole Prüsse freut sich "über die Entwicklung" und sieht sich in der Strategie bestätigt, "in digitale Bereiche zu investieren". Die Momentaufnahme der jüngsten Billing-Rangliste dürfte indes nicht mehr aktuell sein. Die Vivaki-Agenturen Optimedia, Zenith und Starcom verloren mit L’Oreal, Reckitt Benckiser und einem Teiletat des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble in diesem Jahr wichtige Kunden.

Insgesamt beziffert die Recma-Statistik für 2011 das Wachstum des deutschen Media-Markts auf neun Prozent beziehungsweise 15,5 Milliarden Euro.

Weitere Informationen und Analysen zu den Recma-Zahlen finden Sie in der aktuellen Ausgabe von Werben & Verkaufen (Ausgabe 30 vom 26. Juli 2012)


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