Slogan-Studie: Krise verändert Werbesprache

Mehr Wir-Gefühl, mehr Englisch, mehr Kunstwörter, aber auch mehr Qualitätsversprechen: Das sagt die Studie "Werbetrends" von Slogans.de und Trendbüro.

Text: W&V Redaktion

09. Apr. 2009

Die Slogan-Trends 2009: mehr Wir-Gefühl, mehr Englisch, mehr Kunstwörter. Das sagt die Studie "Werbetrends".
Genau 5196 neu eingeführte Werbe-Claims aus 35 Branchen haben Slogans.de und das Trendbüro für ihre Studie "Die Werbetrends 2009" untersucht. Was sich in der dritten Auflage der Studie deutlich zeigt: In Zeiten der Krise setzen die Markenartikler in ihrer Werbesprache branchenübergreifend auf die Vermittlung von Gemeinschaftsgefühl, Hochwertigkeit, Leistungsstärke und Optimismus.
Den Ergebnissen zufolge setzt sich momentan das "Wir" als Erfolgsprinzip in der Slogan-Sprache durch. Wörter wie "Gemeinsam" haben 2008 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zugenommen. Auch die englische Sprache hält wieder vermehrt Einzug in den Werbejargon: Das Wort "We" rangiert in diesem Jahr erstmals unter den 15 meistverwendeten Begriffen in deutschen Claims.
Zugleich geht es den Werbungtreibenden zunehmend um Qualitätsversprechen: "Klare Information nimmt zu", so Inga Wermuth, Gründerin und Geschäftsführerin von Slogans.de. Nach den Extremen "Geiz ist geil" und luxuriösem Premium-Image zeigt sich nun eine Rückbesinnung auf pure Preis-Leistungs-Versprechen.


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