Hovis :
So aufregend wirbt Mother für Brot

Nach drei Jahren ist die Traditionsmarke Hovis erstmals wieder mit einem Spot im britischen Fernsehen zu sehen. Und das Werk von Mother London für den Brothersteller legt die Messlatte gleich mal ziemlich hoch.

Text: Frauke Schobelt

- keine Kommentare

Nach drei Jahren ist die Traditionsmarke Hovis erstmals wieder mit einem Spot im britischen Fernsehen vertreten. Und das Werk von Mother London für den Brothersteller legt die Messlatte gleich mal ziemlich hoch. Die Markenbotschaft - Kinder gehören zum Spielen ins Freie und brauchen eine gesunde Ernährung - wird von der Agentur neu und modern und ziemlich aufregend inszeniert.

Denn so lässt sich also auch für Brot werben: Drei Kinder zieht es mit Macht ins Freie. Sie wollen Abenteuer erleben, doch ihre Fahrt mit den Fahrrädern wird zur wilden Flucht - vor ihren Häusern, die sich immer wieder auflösen und um sie herum aufbauen, um sie einzusperren und ihnen diese Freiheit zu nehmen. Die Kids triumphieren natürlich - und die neuen Hovis-Sandwiches helfen dabei.

Ältere Briten, die den neuen Spot des Brotherstellers sehen, haben schnell einen anderen Film der Marke im Sinn. Denn schon 1973 warb Hovis mit einem abenteuerlustigen Jungen und seinem Fahrrad - der Spot "The boy on a bike" wurde Kult. Die moderne Fassung ist eine Hommage an diese britische Werbeikone. Auch der moderne Soundtrack soll an die original Hovis-Musik (Dvorak "Aus der Neuen Welt") erinnern.

"Adweek" hat den Spot aufgespürt:

Rund 6,8 Millionen britische Pfund investiert Hovis in die integrierte Kampagne, für die neben TV auch Werbung in Video-on-Demand, Radio, Digital, PR und Instore-Media zum Einsatz kommen. Produktionsfirma ist Academy Films, Regie führte Johnny Hardstaff.

Die Nachteile des Stubenhockens zeigt übrigens auch " target="_blank" customattributes="rel|">dieser Spot von Ogilvy & Mather sehr schön.


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit