Globaler Mediaetat für UMN :
Spotify beendet Zusammenarbeit mit Crossmedia

Der Musiksstreamingdienst Spotify vergibt seinen globalen Mediaetat an UM. Dafür endet in Deutschland die Zusammenarbeit mit Crossmedia.

Text: Katrin Otto

Spotify fährt neuerdings im Mediageschäft eine globale Strategie mit UM, die Kampagnen-Kreation bleibt aber lokal bei VCCP
Spotify fährt neuerdings im Mediageschäft eine globale Strategie mit UM, die Kampagnen-Kreation bleibt aber lokal bei VCCP

"Wir wollen im Mediageschäft weg von der lokalen, hin zur globalen Strategie", sagt ein Spotify-Sprecher im Gespräch mit W&V. Der schwedische Musikstreaming-Anbieter hat deshalb seinen globalen Mediaetat an die Agentur UM, die zur Holding IPG Mediabrands gehört, vergeben. UM konnte sich beim Pitch um den 50 Millionen US-Dollar starken Etat gegen Vizeum und Zenith Optimedia durchsetzen.

Das heißt für Deutschland das Aus für die Zusammenarbeit mit Crossmedia. Bereits Ende August ist die Mediaagentur bei Spotify aus dem Rennen.

Für die Kreation gilt die globale Strategie übrigens nicht. Die bleibe weiter lokal, heißt es beim Streaminganbieter. Media und Kreation seien zwei paar Schuhe, so Spotify. In Deutschland arbeitet das Unternehmen hier mit der Berliner Kreativagentur VCCP zusammen, die zuletzt in einer Kampagne für Ballungsräume die Playlist von Spotify in den Vordergrund gestellt hat.


Autor:

Katrin Otto
Katrin Otto

ist Redakteurin im Medienressort. Sie schreibt über Radio, Außenwerbung, Kino und Film und freut sich über Empfehlungen für die Bücherseite. Wenn sie nicht in der Redaktion ist, ist sie auf Konzerten, im Kino oder im Wasser.