Interview mit IAF-Chef Phil Thomas :
Terrorgefahr: Das Cannes-Festival soll 2016 zur Festung werden

Teilnehmer des Werbefestivals in Cannes müssen sich im kommenden Jahr auf deutlich strengere Sicherheitsvorkehrungen einstellen. Die Stadt Cannes und der Veranstalter IAF nähmen die erhöhte Terrorgefahr in Europa sehr ernst, sagte Festival-CEO Phil Thomas im Exklusiv-Interview mit W&V Online.

Text: W&V Redaktion

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Teilnehmer des Werbefestivals in Cannes müssen sich im kommenden Jahr auf deutlich strengere Sicherheitsvorkehrungen einstellen. Die Stadt Cannes und der Veranstalter IAF nähmen die erhöhte Terrorgefahr in Europa sehr ernst, sagte Festival-CEO Phil Thomas am Rande der Eurobest Awards in Antwerpen. Für das Event mit rund 10.000 Werbern aus aller Welt würden im kommenden Jahr dieselben hohen Sicherheitsstandards gelten wie für das Internationale Filmfestival in Cannes.

Zusätzlich zum erhöhten Polizeiaufgebot und den Kontrollen rund um das Festival-Palais will Thomas in mehr private Sicherheitsdienste investieren. Für den Ernstfall sollen sich auch mehr Ärzte und Sanitäter als sonst üblich bereithalten. 2016 findet das wichtigste Werbefestival der Welt vom 18. bis zum 25. Juni statt.

Das komplette Interview von W&V-Videologger Mirko Kaminski mit IAF-Chef Phil Thomas gibt es hier:

Der Video-Blogger:

Mirko Kaminski ist gelernter Radio-Journalist und Gründer und CEO der Hamburger Agentur Achtung. 2013 war er Mitglied der Cannes-Jury.


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W&V Redaktion
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1 Kommentar

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Anonymous User 5. Dezember 2015

Hoffentlich werden dem Veranstalter Veranstalter IAF alle Extrakosten in Rechnung gestellt. Man könnte auch einfach "aus Sicherheitsgründen" das Festival verbieten. Es ist einfach nur lächerlich, bei jedem Event tgerrorgefahr zu vermuten.
Am besten doe sog. "Kreativen" bleiben einfach zuhause unter der Bettdecke, da passiert ja vielleicht nichts

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