Tina Müller :
Thomas Knüwer soll Opel im Netz antreiben

Opel lässt sich künftig von einem Alpha-Blogger im Netz präsentieren: Thomas Knüwers Agentur Kpunktnull löst als Social Media-Agentur Trommsdorff + Drüner ab. Im W&V-Interview spricht Marketingchefin Tina Müller auch über den neuen Opel-Corsa-Auftritt und die weitere Zusammenarbeit mit André Kemper.

Text: Rolf Schröter

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Opels Marketing-Vorstand Tina Müller hat ihn an Bord geholt: Der frühere "Handelsblatt"-Reporter, "Wired"-Chefredakteur und Blogger ("Indiskretion Ehrensache") Thomas Knüwer soll mit seinem Kompagnon Frank Horn und deren gemeinsamer Agentur Kpunktnull den neuen Opel Corsa in Social Media vorantreiben und die Kampagne "Umparken im Kopf" weiterführen. Bisher war die Berliner Agentur Trommsdorff + Drüner für das "Umparken im Kopf" in sozialen Medien zuständig.

"Man merkt, dass Thomas Knüwer als Journalist ein Gespür für Inhalte hat", sagt Tina Müller im Interview mit W&V, "das treibt sofort Interesse". Gemeinsam mit Kpunktnull habe Opel ein "sehr großes Content-Paket" geschnürt, so Müller. Das sei notwendig, so Opels oberste Marketerin, weil man vorher nicht wisse, was am Ende besonders gut ankommt. Die Zusammenarbeit mit Kpunktnull dient auch als Test für das künftige Marketing. "Wir erwarten daraus viele Erkenntnisse für die nächsten großen Kampagnen", sagt Tina Müller.

Im exklusiven Interview mit W&V spricht die Opel-Marketingchefin über die neue Kampagne mit "Oh"-Effekt für den Opel Corsa, die Strategie dahinter und die weitere Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Kreativen André Kemper. Dieser will gemeinsam mit Tonio Kröger eine eigene Agentur für Mercedes aufbauen und müsste sich dafür vorzeitig von Opel lösen. Tina Müller plant jedoch weiter mit dem Kreativen und bespricht mit ihm bereits Briefings für die nächste große Kampagne. "Wir haben keine Ressentiments", so Müller. 

Das Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Werben & Verkaufen, die am 5. Januar erscheint.


Autor:

Rolf Schröter
Rolf Schröter

Als Leiter des Marketing-Ressorts der W&V und neugieriger Kurpfälzer interessiert sich Rolf Schröter prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders mag er, was mit Design und Auto zu tun hat. Selbst besessen hat er bislang nur einen schwarzen Ford Capri 2 mit 6 Zylindern und 225er Reifen, sowie einen lichtblauen VW-Käfer, Baujahr 67.