Laut Agentur ist "Ulm Stories" "die weltweit erste, eigens programmierte VR-Anwendung" für das Gerät des Herstellers Somniacs. Für die Interactive Media Foundation baute das Hamburger Team von Demodern das historische Ulm im eigenen 3D-Department in naturgetreuem Maßstab detailliert nach. Neben dem Ulmer Münster – kurz vor seiner Vollendung zum höchsten Kirchturm der Welt – wurden Gebäude wie das Rathaus oder Einsteins Geburtshaus entworfen, modelliert und texturiert. So entstanden über ein Quadratkilometer Stadtszenerie, mit 2.000 historischen Wohnhäusern und über 6.000 weiteren Objekte wie Bäumen, Tieren oder Stegen.

Das Ulmer Münster um 1890.

Das Ulmer Münster um 1890.

"Wir hauchen den während der Weltkriege zerstörten Denkmälern Ulms wieder Leben ein – in VR", sagt Demodern-Geschäftsführer Alexander El-Meligi. Mehr als 500 Stunden 3D-Modelling in 3D Blender und 3ds Max waren nötig. Die technische Umsetzung erfolgte auf Basis der Unity3D Game-Engine in Realtime 3D.  

"Das Fliegen fühlt sich so echt an, dass die High-End-Technologie, die diese Illusion ermöglicht, völlig in den Hintergrund tritt", sagt Diana Schniedermeier, Managing Director der Interactive Media Foundation. Ab dem 15. Juli können Interessierte den Flugsimulator live in der Nähe des Ulmer Münsters in der Kramgasse 3 erleben. 

Und so sieht das dann aus:

Die Auftaktveranstaltung von "Ulm Stories" ist am 14. Juli mit einer audiovisuellen Konzertperformance der Künstler Wittmann/Zeitblom und Liebert, an der sich auch Ulmer Bürger beteiligen. 


Autor: Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.