David Eicher :
Webguerillas nehmen Meinungsmacher ins Visier

Die Agentur Webguerillas gründet die neue Unit "Influencer Marketing 360". Die neunköpfige Abteilung bietet ein plattformübergreifendes Angebot zur Influencer-Ansprache an. Agenturchef David Eicher will so das "Social Media Marketing neu definieren".

Text: Uli Busch

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Die Münchner Agentur Webguerillas hebt die neue Unit "Influencer Marketing 360" aus der Taufe. Die neunköpfige Abteilung bietet ab sofort ein plattformübergreifendes Angebot zur Influencer-Ansprache an. Agenturchef David Eicher will so das "Social Media Marketing neu definieren". Über spezielle Tools, individuelle Testprojekte, Media-Buchungen, Hochschulevents und Langzeit-Programme will die Agentur in Zukunft Meinungsmacher über sämtliche Online-, Offline- und mobile Kanäle hinweg erreichen.

"Influencer Marketing umfasst mehr, als Bloggern irgendein Pröbchen zu schicken", sagt Agentur-Geschäftsführer Eicher. Influencer Marketing sei vielmehr ein Strategieprojekt, das man "permanent und 360 Grad verfolgen sollte". Herzstück des neuen Geschäftsfeldes sei eine Influencer-Datenbank, die sowohl Medien-Multiplikatoren wie Blogger und Instagramer als auch branchenspezifische Meinungsmacher und die dazu passenden Events und relevanten Plattformen umfasse. Selektiert würden diese über selbst entwickelte Tools in Verbindung mit einem manuellen Scouting.

Geleitet wird die neue Unit direkt von Geschäftsführer Eicher. "Dem Launch sind eine etwa zweijährige Vorbereitung und Investments im deutlich sechsstelligen Bereich vorausgegangen", so der Agenturchef: "Nun sind wir gerüstet, das Thema Empfehlungsmarketing auf eine neue Ebene zu katapultieren."

Die im Jahr 2000 gegründete Agentur Webguerillas sieht sich selbst als "Deutschlands führende Agentur für Alternative Werbung".

Mehr Infos zum Thema Influencer Marketing und David Eichers Pläne lesen Sie in der aktuellen W&V-Ausgabe (Nr. 31/2014 vom 28.7.)


2 Kommentare

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Anonymous User 28. Juli 2014

Beachtlich, womit man es heute auf die online Seite eines renommierten Fachmediums schafft. Sieht man Influencer Relations als Teil der Public Relations, gehört natürlich auch eine ordentliche Datenbank dazu. Aber, dort wie hier gilt, "Relations" sind eindeutig mehr, als eine Datenbank zu verwalten. Und neue Ebenen sehe ich hier nur in der Fähigkeit, sehr jungen Wein in alten Schläuchen einfach mal neu zu verkaufen.

Anonymous User 28. Juli 2014

Als erstes sollte das neunköpfige Team dann mal einen Datenschützer zu Rate ziehen. 360° Daten sammeln - das dürften die auch spannend finden. ;-) Irgendwie hört man dieses Versprechen doch recht häufig.

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