Kreation des Tages :
"Wir sind viele": Preuss und Preuss startet DGB-Aufruf zum 1. Mai

Für die Gewerkschaften ist der 1. Mai der wichtigste Tag des Jahres. Der DGB versucht zusammen mit der Agentur Preuss und Preuss, zum "Tag der Arbeit" mehr jüngere Leute auf die Straße zu locken.

Text: Markus Weber

Aufruf zum 1 Mai: Szene aus dem DGB-Spot von Preuss und Preuss.
Aufruf zum 1 Mai: Szene aus dem DGB-Spot von Preuss und Preuss.

„Ist diese Kreation gelungen?”

Die Berliner Agentur Preuss und Preuss startet für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) die große Aktivierungskampagne zum diesjährigen "Tag der Arbeit".

Zusammenhalt und Solidarität - dieses Thema steht im Mittelpunkt des 35-sekündigen Spots, der als animierter Comic daherkommt. In Zeiten von erstarkendem Populismus und sozialen Kluften sei das ein "mutiges und wichtiges Zeichen", findet die Agentur. Den Auftrag für die Kampagne zum 1. Mai hat die Kreativschmiede nach einem Pitch erhalten.

Unter dem Kampagnen-Claim "Wir sind viele. Wir sind eins" startet der DGB parallel zum Spot auch eine Social-Media- und Out-of-Home-Offensive. Die Bewegtbild-Formate kommen unter anderem auch bei Heimspielen des FC Schalke 04 zum Einsatz. Die Kampagne wird ab sofort in ganz Deutschland zu sehen sein. 

Das verbindende Element ist dabei die "Eins", die nicht nur auf das Datum des Feiertags, sondern auch auf die Vorteile einer starken Gemeinschaft anspielen soll.

"Die Kampagne setzt ein Zeichen für mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft", sagt Agenturinhaber Michael Preuss. "In Zeiten wie diesen ist es super wichtig, dass die Menschen gemeinsam auf die Straße gehen und Stärke und Geschlossenheit zeigen."

Produziert wurde der Spot von NHB (Berlin).

„Ist diese Kreation gelungen?”


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.