Online-Kampagne für Geschäftsreisende :
Witziger Business-Class-Vergleich der Bahn

Mit einer witzigen Online-Kampagne von BBDO Berlin macht die Deutsche Bahn Geschäftsreisenden das Reisen im Zug schmackhaft. Es treten gegeneinander an: Drei Sitze, drei Reisende, drei Verkehrsmittel.

Text: Frauke Schobelt

- 9 Kommentare

Reisen im ICE, im Auto oder Flugzeug. Aus Sicht der Bahn hat nur eine Reisende eine wirklich gute Zeit.
Reisen im ICE, im Auto oder Flugzeug. Aus Sicht der Bahn hat nur eine Reisende eine wirklich gute Zeit.

Mit einer witzigen Online-Kampagne von BBDO Berlin macht die Deutsche Bahn Geschäftsreisenden das Reisen im Zug schmackhaft. Das gelingt ihr mit wenigen Mitteln. Es treten gegeneinander an: Drei Sitze und drei Reisende - stellvertretend für die Verkehrsmittel Bahn, Auto und Flugzeug. 

Die Botschaft der Bahn: "Nicht überall, wo 'Business Class' draufsteht, ist auch 'Business Class' drin". Deshalb unterzieht sie die drei Verkehrsmittel einem unterhaltsamen Vergleich. Gespickt mit viel Ironie wird in den Spots schnell klar, wer von den drei Reisenden aus Sicht der Bahn wohl mit mehr Komfort reist.

"Vielen Geschäftsreisenden sind die Vorteile einer Bahnreise nicht bekannt, weil sie aus reiner Gewohnheit andere Verkehrsmittel nutzen – das wollen wir mit unserer Kampagne ändern", sagt Antje Neubauer, seit Januar 2017 Leiterin Marketing der Deutschen Bahn. "Die Spots zeigen deshalb Reisende in typischen Business Class-Situationen, die jeder kennt. So vermitteln wir auf humorvolle Art im direkten Vergleich die Vorteile der Bahn", sagt Michael Peterson, Vorstand Marketing des Fernverkehrs Deutsche Bahn. 

Auch auf Bannern verbreitet die Bahn "die Wahrheit über die Business-Class". Dort heißt es zum Beispiel: "Was Geschäftsreisende unterwegs vermissen". Ergebnis: Wlan deutlich mehr als ihren Partner. Was die Bahn als Punkt für sich verbucht. Ebenso wie das kostenlose Entertainmentprogramm, das Sicherheitshinweise der Flugbegleiter und Verkehrsfunk um Längen schlage.  

Die Videos und Banner verlinken auf www.wagen-eins.de, die Online-Ausgabe des Bahn-Magazins für Geschäftsreisende. 

Produktionsfirma ist Mypony GmbH. Regie führte Nathan Nill. Um Postproduktion kümmerte sich Nhb.  


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



9 Kommentare

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Anonymous User 13. März 2017

Und weil die Realität völlig anders aussieht (regelmäßige Verspätungen, Zugausfälle, überfüllte Abteile, A.... abfrieren auf unüberdachten Bahnsteigen, Lärm- und Geruchsbelästigung usw.) habe ich mir nach 6 Jahren mit der Bahn ein Auto gekauft und komme nun immer entspannt und pünktlich an.

Anonymous User 25. Februar 2017

Wirklich tolle Arbeit. Gut umgesetzt - Respekt

Anonymous User 25. Februar 2017

Apple-PC Kopie!

Anonymous User 25. Februar 2017

Die Bahn steht ausschließlich für eines: Zeitverschwendung, Unzuverlässigkeit, nahezu garantierte (eigene) Unpünktlichkeit als Folge, nervenzerfetzende Unfähigkeit und Stress pur. In Flugzeugen wird es übrigens demnächst ebenfalls WLAN geben. Im Auto kann ich beliebig oft und lang vertrauliche Gespräche führen (mit beiden Händen am Steuer). Spricht mich Null an. Ach was, dieses falsche Bild regt mich eher noch auf. Das einzige, was bei Bahn entspannt ist, sind die schon fast traumatisch tiefenentspannten, um nicht zu sagen komatösen und teflonbeschichteten Beamten.

Anonymous User 24. Februar 2017

Apple - PC -blaah. Klar erinnert es daran.
Ändert nix daran, dass es einfach den Punkt macht!
Top!

Anonymous User 24. Februar 2017

Content, Storytelling Blah Blah Blah. Dieses Ding hier erklärt alles, bringt mich zum Lachen, zeigt mir den Vorteil und ich bin schlicht begeistert. WOW. Kleine Anmerkung; ich hasse bahnfahren. Denke nun anders darüber.

Anonymous User 24. Februar 2017

Saugut - auf den Punkt.

Anonymous User 24. Februar 2017

Apple-PC-Kopie :(

Anonymous User 24. Februar 2017

Leider geil. Wer sind die Kreativen hinter der Kampagne?

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