Gastbeitrag :
Michael Schmidt: "Nach dem Pitch kommen die Schmerzen"

Einkauf und Agenturen kommen auch nach dem Pitch oft nicht zusammen. Michael A. Schmidt, freier Texter aus Frankfurt, gibt sich irritiert vom Streitgespräch zwischen Wolf Ingomar Faecks, GWA, und dem Einkäufer Tim von der Decken. Sie klammerten die Konditionenverhandlungen nach erfolgtem Pitch völlig aus.

Text: W&V Leserautor

- keine Kommentare

Michael Schmidt ist freier Texter aus Frankfurt
Michael Schmidt ist freier Texter aus Frankfurt

„Stimmen Sie Michael Schmidt zu?”

Ihr Doppelinterview "Einkauf trifft Agentur" finde ich grundsätzlich einen sehr guten Beitrag zur Diskussion über dieses leidige Thema.

Was mich aber irritiert, ist, dass von beiden Diskutanten nur die Situation "vor/während Pitch" angesprochen wird. Völlig ausgeklammert bleibt "nach Pitch", und dies ist nach meiner Erfahrung der häufigste und für Agenturen schmerzlichste Fall: Der Pitch ist vom Marketing veranstaltet und entschieden. Der Vertrag ist unterschriftsreif. Die Agentur soll nun "nur noch" mit dem Einkauf die Details der Konditionen klären und plötzlich wird es sehr, sehr eng. Die Agentur ist quasi schon im Boot und soll jetzt - oft während bereits erste Einzelprojekte anlaufen - ordentlich Federn lassen.

Es ist vor allem diese Situation, die die Rolle des Einkaufs für Agenturen so kritisch macht, nicht das Antreten mit offenem Visier vor oder zu der Entscheidung.

„Stimmen Sie Michael Schmidt zu?”


Autor:

W&V Leserautor

W&V ist die Plattform der Kommunikationsbranche. Zusätzlich zu unseren eigenen journalistischen Inhalten erscheinen ausgewählte Texte kluger Branchenköpfe. Einen davon haben Sie gerade gelesen.



0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit