Arnold Schwarzenegger in Rage :
69 Mio. Views für Arnie: Anti-Trump-Video wird zum Viralhit

Arnold Schwarzenegger geißelt die Politik Donald Trumps als kurzsichtig. Dafür bekommt er viel Zuspruch - ebenso wie Emmanuel Macron für seine Rede.

Arnold Schwarzenegger redet Donald Trumps ins Gewissen.
Arnold Schwarzenegger redet Donald Trumps ins Gewissen.

Filmstar und Politiker Arnold Schwarzenegger (69) hat sich nach dem angekündigten Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen über Präsident Donald Trump empört. Ein einziger Mann könne die Umstellung auf erneuerbare Energien nicht aufhalten, sagte Schwarzenegger in einem Video, das in den sozialen Netzwerken verbreitet und millionenfach aufgerufen wurde (21 Mio. Facebook-Views bis Freitag abend, Montag morgen waren es bereits 69 Mio.). "Und ein einziger Mann kann auch nicht in der Zeit zurückgehen. Das kann nur ich", scherzte der Schauspieler ("Terminator").

Trumps erste Aufgabe als US-Präsident sei es, seine Leute zu schützen. "Wir können uns nicht zurücklehnen und nichts tun, während Menschen krank werden und sterben", erklärte Schwarzenegger. "Bitte, Mr. President, wählen Sie die Zukunft." Der ehemalige republikanische Gouverneur Kaliforniens hat bereits in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass er Trump nicht leiden kann.

Das ist Arnold Schwarzeneggers phänomenale Wut-Rede:

Der US-Präsident hatte am Donnerstag den Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt. Die Entscheidung sorgte weltweit für Wut und Empörung.

Umso begeisterter teilten die User im Internet Statements von Politikern, die sich gegen Trump wenden. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron gibt sich kämpferisch und wird dafür bei Facebook mit 1,2 Mio. Abrufen und reichlich Beifall belohnt:

Ex-US-Präsident Barack Obama wird von CNN zitiert:

Auch amtierende Politiker - hier die Kanadierin Rachel Notley - wehren sich:

Diese Promis springen Arnold Schwarzenegger bei

Neben Politikern und Geschäftsleuten haben auch viele Prominente US-Präsident Donald Trump für seinen Ausstieg aus dem Klimaabkommen von Paris kritisiert. "Heute hat unser Planet gelitten. Es ist wichtiger, als je zuvor, zu handeln", twitterte Hollywood-Star Leonardo DiCaprio (42). Der Oscar-Preisträger setzt sich seit Jahren für den Umweltschutz ein und bat auf Twitter darum, Umweltorganisatoren zu unterstützen. Die "Harry Potter"-Autorin Joanne K. Rowling (51) twitterte ein Foto von der Titelseite des "Berliner Kuriers" mit der Überschrift: "Erde an Trump: Fuck you!" Dazu schrieb sie: "Ich erfreue mich momentan sehr an der deutschen Presse."

Spott muss sich Trump auch von diesen Twitter-Usern gefallen lassen:

am/dpa


Autor:

Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Das Schwesterblatt LEAD digital begleitet sie seit 2011 treu online und versucht, dafür ordentlich Buzz bei Facebook und Twitter zu machen. Ausflüge zu W&V sind durchaus willkommen, insbesondere wenn es um Kampagnen und Karriere-Themen geht.



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