Digital-Partner der Olympischen Spiele :
Alibaba wird IOC-Sponsor

Alibaba wird Digital-Partner für die Olympischen Spiele. Das chinesische Unternehmen wird unter anderem einen Fan-Artikel-Shop betreiben.

Text: W&V Redaktion

Alibaba soll unter anderem einen Fan-Artikel-Shop für das IOC entwickeln.
Alibaba soll unter anderem einen Fan-Artikel-Shop für das IOC entwickeln.

Der chinesische Onlinehändler Alibaba hat einen langfristigen Deal mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) abgeschlossen. Die Asiaten werden die Olympischen Spiele mindestens bis 2028 mit digitalen Dienstleistungen versorgen. Dazu gehört unter anderem ein Online-Shop für den Verkauf von Fan-Artikeln. Außerdem wird Alibaba die IT-Infrastruktur und Cloud-Dienste zum Beispiel zur Datenauswertung zur Verfügung stellen. IOC-Präsident Thomas Bach und Alibaba-Chef Daniel Zhang präsentierten die Partnerschaft auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos.

Wie viel Geld die Chinesen an das IOC überweisen, gaben die beiden Parteien nicht bekannt. Die "Financial Times" schätzt, dass sich Alibaba dieses Engagement rund 600 Millionen US-Dollar kosen lässt. Denn andere Sponsoren wie Panasonic und Bridgestone zahlten als Sponsoren jeweils geschätzt rund 200 Millionen Dollar innerhalb eines olympischen Vierjahres-Zyklus.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.