Amazon macht in Mode :
Amazon interessiert sich für American Apparel

Amazon zeigt Interesse an der einstigen Hipster-Marke American Apparel. Der Online-Händler will noch mehr im Mode-Markt mitmischen.

Text: W&V Redaktion

Szene aus einem Werbespot für Amazon Fashion.
Szene aus einem Werbespot für Amazon Fashion.

Der Online-Händler Amazon soll sich für die Bekleidungskette American Apparel interessieren. Das berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters". Die einstige Hispster-Marke mit Sitz in Los Angeles hat im November 2016 bereits zum zweiten Mal Insolvenz angemeldet. Auch Konkurrent Forever 21 kann sich anscheinend vorstellen, American Apparel zu kaufen. 

Amazon sucht nach Möglichkeiten, das hauseigene Bekleidungsangebot weiter auszubauen. Unter verschiedenen Labels wie Franklin & Freeman, Franklin Tailored, James & Erin, Lark & Ro, North Eleven, Scout + Ro und Society New York vertreibt das US-Unternehmen diverse Mode-Artikel. Laut dem Blog "Recode" könnte der Konzern außerdem bald eigene Sport-Outfits offerieren. Der Konzern suche mit Stellenanzeigen nach geeignetem Personal. 

In Europa versucht Amazon in Sachen Mode zum Wettbewerber Zalando aufzurücken. Die Obermarke dazu heißt - ganz simpel - Amazon Fashion. Laut den Marktforschern von Euromonitor International sichern sich momentan die Amerikaner in Westeuropa 5,7 Prozent des Online-Marktes für Schuhe und Bekleidung, Zalando dagegen liegt bei 6,1 Prozent

Amazon Fashion profitiert zwar von dem bekannten Namen des Händlers. Mit etlichen Spots versucht das Unternehmen die Marke aber modischer zu positionieren.


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W&V Redaktion
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