DCMN :
Burda-Tochter Cyberport setzt rein auf Online-Werbung

Mit der neuen Online-Kampagne greift den etablierten Claim #erstmalverstehen auf.

Text: Leif Pellikan

Die Kampagnenmotive von Cyberport thematisieren reale Anwenderszenarien
Die Kampagnenmotive von Cyberport thematisieren reale Anwenderszenarien

Cyberport hat seine neue Kampagne gestartet. Der Omnichannel-Händler für IT und Unterhaltungselektronik greift den Claim der vorangegangenen Kampagne #erstmalverstehen auf. Frei nach dem Motto: Dort beraten, wo andere nur werben. Das Unternehmen setzt dabei ausschließlich auf Online-Kanäle, verstärkt auch Social-Media-Plattformen wie Facebook und YouTube. Printwerbung wie in der Vergangenheit spielt offenbar keine Rolle.

Inhaltlich will Helmar Hipp, Geschäftsführer von Cyberport, jetzt eine emotionale Komponente zur Kommunikation von technischen Features hinzufügen. Zu sehen sind also reale Nutzungsituationen, in die sich Konsumenten leicht einfühlen können.

Diese Ausrichtung liegt derzeit offenbar voll im Trend. Auch Saturn wirbt derzeit mit emotionalen Anwendungsszenarien von Technik, wobei deren Spot sehr viel tiefer in die Emotionskiste greift. Dabei ist der eigentliche Konkurrent Amazon, trotz 15 stationärer Geschäfte in 11 Städten. Aber dank einer ausgefeilten Strategie schafft Cyberport dennoch zweistellige Werte beim Umsatzwachstum. Das Unternehmen gehört seit diesem Jahr zu 100 Prozent zu Hubert Burda Media.

Verantwortlich für die Cyberportkreationen ist die Berliner Agentur DCMN, die für die Konzeption sowie die Produktion von Bild- und Videomaterial sorgt. Die stark auf E-Commerce-Kunden spezialisierte Agentur, die erst 2010 gegründet wurde, beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter. Im Portfolio stehen auch Firmen wie WKDA (Wirkaufendenauto) Outfittery und Secret Escapes.


Autor:

Leif Pellikan
Leif Pellikan

ist Redakteur beim Kontakter und bei W&V. Er hat sich den Ruf des Lötkolbens erworben - wenn es technisch oder neudeutsch programmatisch wird, kennt er die Antworten. Wenn nicht, fragt er in Interviews bei Leuten wie Larry Page, Sergey Brin oder Yannick Bolloré nach.