Burda vergibt Aenne Burda Award 2012 an Arianna Huffington

Passende Auszeichnung: Als Trophäe des Aenne Burda Award überreichten Hubert Burda und Maria Furtwängler-Burda Preisträgerin Arianna Huffington eine Statue von Pallas Athene - Mehr Weisheit, sagt Huffington, könnte die Welt gut gebrauchen.

Text: Ralph-Bernhard Pfister

Den Status als erfolgreiche und kreative Unternehmerin in der digitalen Welt wird bei ihr keiner anzweifeln: HuffingtonPost-Gründerin Arianna Huffington wurde im Rahmen der DLD-Konferenz von Hubert Burda und Maria Furtwängler-Burda mit dem "Aenne Burda Award for Creative Leadership" geehrt. Schon die Form der Auszeichnung - eine Statue der griechischen Göttin Athene - griff Huffington in ihrer Dankesrede dankend auf: Denn Weisheit fehle uns in der Gegenwart, und gerade diese verkörpere ja Pallas Athene.

Mit dem Begriff verbindet die Medienfrau auch die Weisheit, auf sich selbst zu hören: Also zu lernen, sich selbst auch mal zu entkoppeln vom Netz und den eigenen Akku wiederaufzuladen. Das und gesunder Schlaf könne viel verhindern - und insbesondere vernünftiger Schlaf sei etwas, das Frauen promoten müssten. Männer sähen Schlafentzug nicht so sehr als Problem an. Woraus sie schloss: "Wenn Lehman Brothers stattdessen Lehman Brothers & Sisters gewesen wären, gäbe es die vielleicht noch."

Huffington hat nicht nur die HuffingtonPost aufgebaut und führt die nun zu AOL gehörende Huffington Post Media Group. Aktuell ist sie mit ihrer Marke auf internationalem Expansionskurs - auch im deuschen Markt laufen Gespräche mit potenziellen Partner. Ihre Auszeichnung wie ihre Rede, die von griechischen Philosophen über Albert Einstein und die Entwicklung der HuffingtonPost bis zu Highlights des DLD-Programms führte, wurden mit lang anhaltendem Applaus bedacht.


Autor:

Ralph Pfister
Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator am Desk der W&V. Wenn er nicht gerade koordiniert, schreibt er hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.