Kommt es zu Jobverlusten?

Eine im April veröffentlichte Umfrage des BVDW ergab, dass 69 Prozent der Deutschen befürchten, dass KI zu Jobverlusten führt. Die jüngste Studie zeichnet laut dem Verband dagegen ein anderes Bild: Demnach gehen fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) davon aus, dass zwar Arbeitsplätze wegfallen, dafür in gleichem Umfang aber neue entstehen werden. Jeder vierte (24 Prozent) rechnet sogar damit, dass vor allem neue Arbeitsplätze entstehen werden. "Wie sich das tatsächlich entwickeln wird, dürfte auch von der Rolle der Deutschen Wirtschaft und ihrer regulatorischen Rahmenbedingungen im internationalen Wettbewerb abhängen", erklärt BVDW-Präsident Wahl. "Der Unterschied wird darin liegen, ob wir die Entwicklung treiben und gestalten oder nur mitlaufen."

Die Bundesregierung diesen Sommer bei der Veröffentlichung der Eckpunkte für ihre KI-Strategie den Anspruch formuliert, dass die deutsche Wirtschaft eine globale Vorreiterrolle im Bereich KI einnehmen soll. Doch: Nur sieben Prozent der Interviewten trauen Deutschland diese Vorreiterrolle zu – 78 Prozent glauben nicht daran. Das dürfte auch auf den aktuellen Regulierungsrahmen zum Beispiel im Bereich Datenschutz zurückzuführen sein: Die deutliche Mehrheit (61 Prozent) gibt an, dass dieser den Anforderungen und Möglichkeiten von KI nicht gerecht wird.

Der Online-Vermarkterkreis im BVDW hat auf der Dmexco auch seinen OVK-Report II 2018 vorgestellt. Zu den Details geht es hier.

W&V ist bei der Dmexco vor Ort. Hier die Eindrücke im Dmexco-Liveblog.

Die Dmexco und ihr Schwerpunktthema Künstliche Intelligenz stehen außerdem im Mittelpunkt der aktuellen W&V-Ausgabe 37. Sichern Sie sich Ihr Exemplar an unserem Messestand D 048 in Halle 8. Mehr zum Digitalmarketing finden Sie in unserem Dmexco-Special.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.