BVDW-Ranking 2012: Das sind die größten Digital-Agenturen

Über acht Prozent Plus haben die großen deutschen Digital-Dienstleister im vergangenen Jahr erwirtschaftet - im Schnitt. Agenturen wie Sinnerschrader und Razorfish konnten sogar satt zweistellig zulegen. Und Neueinsteiger UDG katapultierte sich auf den zweiten Platz. W&V Online präsentiert das neue Ranking.

Text: Uli Busch

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Das Wachstum der Digitalbranche bleibt weiterhin ungebrochen. Das belegt das aktuelle Internet-Agentur-Ranking, das der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gemeinsam mit den Fachmedien W&VHorizont und Hightext iBusiness herausgibt. Das durchschnittliche Plus der Top-150-Agenturen betrug 2011 mehr als acht Prozent. In Summe meldeten die 212 Fullservice-Internet-Agenturen einen Honorarumsatz von über 886 Millionen Euro.

Um in der Rangliste unter die Top 50 zu kommen, mussten die Agenturen mindestens 4,1 Millionen Euro erwirtschaften. Im Ranking vor einem Jahr genügten noch 3,6 Millionen Euro. Insgesamt beschäftigten die Ranking-Teilnehmer 9554 Mitarbeiter, die durchschnittlich einen Pro-Kopf-Umsatz von 92.770 Euro erwirtschafteten.

Die Spitze des Rankings bleibt weiterhin fest in der Hand von T-Systems Multimedia Solutions, auch wenn die Telekom-Tochter mit 0,3 Prozent Wachstum beim Honorarumsatz so gut wie war nicht gegenüber dem Vorjahr zulegen konnte. Mit einem weiten Abstand von mehr als 30 Millionen Euro folgt auf Platz zwei ein Neueinsteiger – die UDG United Digital Group. Möglich ist der hoch positionierte UDG-Einstieg durch die neuen Beteiligungsverhältnisse: Töchter wie  Bassier, Bergmann & Kindler (im Vorjahr allein 18 Millionen Euro Umsatz), KMF Werbung und M,P, Newmedia sind mittlerweile zu 100 Prozent bei UDG . UDG verdrängt damit Plan.Net auf Rang drei des Rankings. Trotzdem hat Plan.Net-Chef Michael Frank kein Grund zur Beschwerde: Wie schon im Vorjahr konnte seine Agentur den höchsten Honorarzuwachs in absoluten Zahlen verbuchen: Mehr als sieben Millionen Euro, ein Plus von 20 Prozent. 

Das gesamte Ranking finden Sie hier.

Mehr zu den Auf-und Absteigern lesen Sie in der aktuellen W&V-Ausgabe 17/2012.


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