Crossmedia :
C&A testet Print-Kampagne mit Like-Button

C&A ist in Brasilien ein echter Social-Media-Vorreiter. Die Modekette war in dem Promi-Magazin "Contigo" mit einer Print-Anzeige vertreten, die einen funktionierenden Like-Button hatte. Für die beworbenen Outfits konnten die User also direkt aus der Anzeige heraus ihre Zustimmung zeigen und auf Facebook posten – ohne das Smartphone zu zücken.

Text: Franziska Mozart

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C&A ist in Brasilien ein echter Social-Media-Vorreiter. Die Modekette war in dem Promi-Magazin "Contigo" mit einer Print-Anzeige vertreten, die einen funktionierenden Like-Button hatte. Für die beworbenen Outfits konnten die User also direkt aus der Anzeige heraus ihre Zustimmung zeigen und auf Facebook posten – ohne das Smartphone zu zücken.

Alltäglich werden solche Crossmedia-Anzeigen vermutlich nicht werden, denn damit das klappen konnte, musste ein ziemlicher Aufwand betrieben werden. Für die Aktion kooperierte C&A mit Microsoft und dem Provider TIM – beide sind auch deutlich präsent auf der Anzeige. Der Print-Like-Button enthält einen Chip, der die Informationen über den entsprechenden Facebook-User gespeichert hat und sich mit dem Internet verbinden kann. Denn damit das Like auch auf dem richtigen Facebook-Account landet, mussten sich die User im Vorfeld bei dem Netzwerk anmelden und über Facebook eine Ausgabe des Magazins bestellen. Jede auf diesem Wege verschickte Ausgabe war dementsprechend personalisiert. Die Likes tauchten nicht nur auf den Seiten der Fans auf, sondern auch in einem Laden in São Paulo, wo das beliebteste Outfit gezeigt wurde.

Entwickelt wurde die Kampagne von der Agentur DM9éDDB. Die wollte damit nicht nur die C&A-Outfits auf Facebook bringen, sondern verspricht sich für die Marke vor allem einen Image-Gewinn durch die Aktion an sich. "Wir positionieren C&A als Innovationsführer im Mode-Markt", sagt Adrian Ferguson, Media Vice President bei DM9éDDB, in einer Pressemitteilung

Schon vor zwei Jahren verknüpfte DDB Brasil für C&A Facebook-Likes mit dem Flagship-Store in São Paulo. Damals zählten die Kleiderbügel die Facebook-Likes für das jeweilige Kleidungsstück, das an ihnen hing und zegte die Zahl an:


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