Nichts lasse sich besser mit dem Leben der Konsumenten verknüpfen als eine Mobile-Anwendung, so die Jury einhellig. Sie sind inzwischen ohnehin alle mobil. Sechs Billionen Mobilfunktelefone gibt es weltweit, über 100 Millionen Tablets. "Und nirgendwo lasse sich eine Markenbotschaft so leicht in eine Kaufentscheidung ummünzen", sagt Paul Gunning, CEO von Tribal DDB Worldwide. Nirgendwo sei es einfacher, Markthemmnisse abzubauen als mit mobiler Kommunikation. "Es gibt dann keine Barrieren mehr zwischen Kunde und Marke."

Stark in der Kategorie sind vor allem die Vereinigten Staaten, die gleich elf Löwen gewinnen. Erfolgreich abgeschnitten haben auch Großbritannien und Schweden. Deutschland spielt eine Rolle im Mittelfeld – für den Anfang nicht schlecht. Insgesamt hatte die zwölfköpfige Jury knapp 1000 Arbeiten zu beurteilen.

Die Mobile-Löwen wurden am Dienstagabend im Palais des Festivals vergeben – zusammen mit den Effizienz-, Media- und Outdoor-Löwen.


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Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.