BVDW :
Code of Conduct zu Programmatic Advertising erweitert

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat eine überarbeitete Ausgabe seines Code of Conduct für den Bereich Programmatic Advertising vorgelegt.

Text: Markus Weber

BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr
BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr

Die Fokusgruppe Programmatic Advertising im BVDW hat ihren 2016 eingeführten Code of Conduct (CoC) Programmatic Advertising überarbeitet. In der neuen Version werden erstmals auch Fragestellungen der Kostentransparenz sowie der Verifizierung im Allgemeinen berücksichtigt.

Der CoC berücksichtigt nun Anforderungen für acht verschiedene Marktsegmente: DSPs (Demand-Side-Plattformen), SSPs (Sell-Side-Plattformen), Publisher/Vermarkter, Datenanbieter sowie neu hinzugekommen Werbungtreibende, Agenturen, DMPs (Data-Management-Plattformen) und Anbieter von Verifizierungslösungen.

Die erste Version war von mehr als 50 Unternehmen unterzeichnet worden. Die Überarbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit den IAB der Schweiz und Österreichs, die schon die erste Version in ihren jeweiligen Märkten übernommen hatten.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.