Zukunft des Fahrens :
Connected Car: Audi und Valtech gründen Joint Venture

Audi und Valtech schließen sich zusammen und gründen ein gemeinsames Unternehmen: Valtech Mobility will digitale Lösungen für das vernetzte Fahrzeug entwickeln.

Text: Verena Gründel

Für das Auto der Zukunft setzt Audi auf die Digitalkompetenz von Valtech.
Für das Auto der Zukunft setzt Audi auf die Digitalkompetenz von Valtech.

Um die Entwicklung vernetzter Fahrzeuge weiter voran zu treiben, holt sich der Automobilhersteller Audi die Digitalagentur Valtech ins Boot. Valtech wird nicht einfach als Dienstleister fungieren; die Kooperation geht weiter. Denn gemeinsam gründen sie ein Joint Venture: Das neue Unternehmen nennt sich Valtech Mobility GmbH: 

Vernetzung und autonomes Fahren

Valtech Mobility soll Konnektivitätslösungen und vernetzte Dienste für das Fahrzeug der Zukunft entwickeln. Im Fokus der Valtech Mobility GmbH stehen die Optimierung von Fahrzeugtechnologien, Software-Architektur und digitales Experience Design. Big Data, Elektromobilität, autonomes Fahren und vernetzte Plattformen werden die Kernthemen sein, für die das Unternehmen neue Produkte, Dienste und Geschäftsmodelle entwickeln will.

Bereits seit 2009 arbeiten Audi und Valtech im Bereich der Fahrzeugvernetzung zusammen. Mit der Gründung des Joint Ventures wollen sie die erfolgreiche Partnerschaft über die nächsten Jahre intensivieren. Anteilseigner der Valtech Mobility GmbH sind die Valtech GmbH und Audi Electronics Venture, eine Tochtergesellschaft der Audi AG. 

Hauptsitz in München

Das Joint Venture wird seinen Hauptsitz in München haben. Die Geschäftsführung übernehmen Andreas Peters, der zuletzt die Sparte Automotive der Valtech GmbH verantwortete, sowie Peter Ivanov, der bisher eine leitende Funktion im Bereich Fahrzeug-IT bei Audi inne hatte. 

„Durch die zunehmende Elektromobilität und die Fortschritte im Bereich autonomes Fahren wird die Vernetzung zu einer Schlüsselkomponente im Fahrzeug”, erklärt Peter Ivanov den Zusammenschluss. „Somit verschieben sich die Wertschöpfungsketten innerhalb der Automobilindustrie, was zu neuen, integrierten Modellen der Zusammenarbeit zwischen IT-Dienstleistern und den Herstellern führt.”


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.