Social-Web-Analyse :
Das denkt das Netz über die neuen iPhone-Modelle

Das günstigste ist am begehrtesten: Apples iPhone XR ist das im Netz beliebteste Modell. Das geht aus einer aktuellen Analyse von Vico Research hervor. 

Text: Belinda Duvinage

Das iPhone XR (ab 849 Euro) ist 300 Euro günstiger als das iPhone XS und 400 Euro günstiger als das iPhone XS Max.
Das iPhone XR (ab 849 Euro) ist 300 Euro günstiger als das iPhone XS und 400 Euro günstiger als das iPhone XS Max.

Das iPhone XR hat die Nase ganz klar vorn: Apples günstigstes neues iPhone ist im Netz am beliebtesten. Vor allem das Preis-Leistungsverhältnis überzeugte die Social-Web-Nutzer. Denn das iPhone XR, das noch immer mindestens 849 Euro kostet, ist 300 Euro günstiger als das iPhone XS und sogar 400 Euro günstiger als das iPhone XS Max.

Der Spezialist für Big-Data-Anwendungen Vico Research & Consulting hat zwischen dem 1. August und dem 13. September 12.140 öffentliche Beiträge erfasst und ausgewertet. Die Beiträge stammen aus dem Mikroblog Twitter, sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+, Blogs, Foren, sowie News-, Q&A-, Video- und Bild-Portalen.

42 Prozent der wertenden, analysierten Beiträge zur neuen "Low-Budget-Variante" des iPhones waren demnach positiv. Damit ist das iPhone XR deutlich beliebter als das iPhone XS (23 Prozent positive Beiträge) und das etwas größere iPhone XS Max (4 Prozent positive Beiträge).

Die Kamera verfügt nur über eine Linse

Trotz günstigerem Preis muss es sich laut der Analyse mit seiner Leistung kaum vor den teureren Modellen verstecken. Negativ bewertet wurden in den Beiträgen dennoch unter anderem der niedrigere Arbeitsspeicher, die schlechtere Bildschirmauflösung und die Tatsache, dass die Kamera nur eine Linse hat. Auch der Preis wurde noch immer als zu hoch empfunden.

An den iPhones XS und XS Max bewerten die Social Web-Nutzer vor allem die Kamera und das Design positiv. Ansonsten kommen die direkten Nachfolger des Jubiläums-iPhone X jedoch nicht gut weg. User kritisieren unter anderem die endgültige Abschaffung der Touch ID, den hohen Preis und die Tatsache, dass es nur wenig Neuerungen im Vergleich zum Vorgängermodell gebe. Zudem sei der Display des iPhone XS Max kaum mit einer Hand zu bedienen.

 


Autor:

Belinda Duvinage

legt ein besonderes Augenmerk auf alle Marketing-Themen. Bevor die gebürtige Münchnerin zur W&V kam, legte sie unter anderem Stationen bei burdaforward und dem Münchner Merkur ein, leitete ein regionales Magazin in Göttingen und volontierte bei der HNA in Kassel. Den Feierabend verbringt sie am liebsten mit ihren drei Jungs in der Natur, auf der Yogamatte, beim perfekten Dinner mit Freunden oder, viel zu selten, einem guten Buch.