Zum Start kündigte Microsoft auch einen Strauß aus 42 neuen Spieletiteln an, 22 von ihnen sollen zumindest vorerst exklusiv für die Xbox-Konsole sein. Zu den Highlights zählen Titel wie "Anthem" von Electronic Arts, "Assassin's Creed Origins", in dem Ubisoft den Spieler in das alte Ägypten entführt, sowie das von Microsoft entwickelte Auto-Rennspiel "Forza Motorsport 7".

Microsoft äußerte sich allerdings überhaupt nicht zur Unterstützung virtueller Realität (VR) durch die neue Konsole. Zuvor war zumindest eine Anbindung für Microsofts Hololens von einigen Beobachtern erwartet worden. Dabei werden in sogenannter Mixed Reality virtuelle Objekte als Hologramme in die reale Umgebung eingeblendet. Da Microsoft Mixed Reality generell für die Windows-Plattform verfügbar machen will, dürfte sich aber eine mögliche Partnerschaft mit Oculus und dessen Rift-Headset für virtuelle Realität erledigt haben, schätzt der Analyst Piers Harding-Rolls von IHS.

Die Technologien galten bislang vor allem in der Spielebranche als einer der größten Trends. Spiele, in denen der Nutzer komplett in eine künstliche Welt eintauchen kann, könnten damit vorerst die Domäne der Playstation 4 bleiben. Das speziell für die Playstation entwickelte Headset brachten die Japaner im Oktober vergangenen Jahres auf den Markt. Entsprechende Neuigkeiten dazu werden auf der Pressekonferenz der E3 von Sony in der Nacht auf Dienstag erwartet.

Die Electronic Entertainment Expo (E3) läuft noch bis zum Freitag. Anders als die Gamescom in Köln wendet sich die Messe traditionell ausschließlich an ein Fachpublikum. In diesem Jahr ist sie erstmals auch für private Game-Enthusiasten geöffnet.

Der erste Trailer zur XboX One  (1,2 Mio Views binnen eines Tages):

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W&V Redaktion
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