Social-Media-Marketing :
Das sind die Gewinner des Virenschleuder-Preises

Welche Strategie, welche Idee und welche Person hat im Buchmarkt 2014 besonders überzeugt? Hier sind die Gewinner des Virenschleuder-Preises für ansteckendes Marketing.

Text: W&V Redaktion

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Buch-Blogger Leander Wattig hat gemeinsam mit der Frankfurter Buchmesse erneut seinen Virenschleuder-Preis vergeben, den Preis für herausragendes Social-Media-Marketing in der Buchbranche.

In der Kategorie "Ansteckendste Maßnahme/Strategie" gewann die Chemnitzer Buchhandlung Lessing und Kompanie. Sie hatte ihre Kunden gebeten, ihre Lieblingsbücher zu zeigen und die dabei entstandenen Fotos Tag für Tag auf Facebook präsentiert. In das Shooting investierte Lessing bescheidene 3.500 Euro, aber die mediale Wirkung war unbezahlbar. Im ersten Halbjahr 2014 steigerte die Buchhandlung ihren Umsatz um 20 Prozent. "Ein unglaublich gutes Verhältnis von Aufwand und Nutzen, außerdem gut übertragbar", fand Jury-Mitglied und Handelsblatt-Geschäftsführerin Claudia Michalski.

Die "ansteckendste Idee" kam laut Virenschleueder-Jury aus dem Münchner Kunstareal: Die Pinakotheken hatten sieben Rembrandt-Kopien auf Weltreise geschickt und mit dem Hashtag #myRembrandt auf Twitter begleitet.

"Ansteckendste Persönlichkeit" war für die Jury die Autorin, Übersetzerin und E-Book-Verlegerin Zoë Beck. "Eine digitale Vorreiterin mit großem Schreibtalent", so Jurorin Karla Paul (Hoffmann und Campe). Zoë Beck sei "kreativ in allen Medien" und stecke "Leser, Journalisten und Verlage damit an".

Zur Jury des Virenschleuderpreise gehörten neben Michalski und Paul auch die Kommunikationsberaterinnen und Bloggerinnen Kerstin Hoffmann und Annette Schwindt, Consulting-Unternehmer Klaus Eck, "Wired"-Redakteurin Lisa Rank, Markus Gogolin (Kommunikationschef der Frankfurter Buchmesse) und Frank Zimmer, W&V Online.


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