Deutsche Post finanziert Start-ups im Werbe-Data-Bereich

Die Deutsche Post wird junge Firmen im Data-Bereich über seine Targeting-Tochter Nugg.ad finanzieren. Dafür veranstaltet die Berliner Firma sogar einen Wettbewerb im Rahmen der erstmals stattfindenden Data Days am 1. und 2. Oktober.

Text: Leif Pellikan

Die Deutsche Post wird junge Firmen im Data-Bereich über seine Targeting-Tochter Nugg.ad finanzieren. Die ersten Kandidaten für eine Förderung will Nugg.ad im Rahmen eines Gründerwettbewerbs auf den erstmals stattfindenden Data Days am 1. und 2. Oktober ermitteln. Fördern will die Post junge Firmen und Ideen, die zum Werbetargeting-Modell von Nugg.ad passen. Die Berliner wollen mit dem Event nicht nur das Geschäft weiterentwickeln, sondern auch stärker in den gesellschaftlichen Dialog zum sinnvollen Einsatz von Daten eintreten, um die Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu stärken.

Die international ausgerichtete Konferenz selbst wird sich rund um das Buzzword "Big Data" drehen. Sie soll ein Startschuss für eine kritische Diskussion um Relevanz von Daten für Marketing sein, um Datenschutz und die Konsequenzen für die digitale Gesellschaft. "Bei den Data Days soll es weniger um Werbung, sondern vielmehr um relevanzstiftende Services gehen, die auf dem Leitbild des datensouveränen Users aufsetzen", sagt Stephan Noller, CEO Nugg.ad.


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Leif Pellikan
Leif Pellikan

ist Redakteur beim Kontakter und bei W&V. Er hat sich den Ruf des Lötkolbens erworben - wenn es technisch oder neudeutsch programmatisch wird, kennt er die Antworten. Wenn nicht, fragt er in Interviews bei Leuten wie Larry Page, Sergey Brin oder Yannick Bolloré nach.