Preisverleihung :
Die Shortlist für den Deutschen Digital Award steht

126 Nominierte können sich Hoffnungen auf eine der Auszeichnungen machen - deutlich mehr als im Vorjahr. Die Hauptgründe: neue Kategorien und viele starke Arbeiten.

Text: Manuela Pauker

Auf der Shortlist: Die "Osterrüberraschung" von Netto. Agentur: Jung von Matt.
Auf der Shortlist: Die "Osterrüberraschung" von Netto. Agentur: Jung von Matt.

453 Einreichungen gab es diesmal. Jetzt hat die Jury des Deutschen Digital Awards, der vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) verliehen wird, eine erste Auswahl getroffen: 126 Arbeiten, fast doppelt so viele wie im Vorjahr, kamen auf die Shortlist der potenziellen Preisträger, über die Jury-Präsidentin Alina Hückelkamp (Unicorn & Lions) und 25 Digitalexperten entschieden haben. Bei der Preisverleihung am 26. April in Berlin zeigt sich dann, wer am Ende mit Gold, Silber oder Bronze nach Hause gehen kann.

Die deutlich höhere Zahl an preiswürdigen Arbeiten ist zum einen auf die Erweiterung der Wettbewerbskategorien zurückzuführen: Ab sofort werden auch für "Künstliche Intelligenz" und "virtuelle Realität" Auszeichnungen vergeben.

2017 - ein starkes Jahr

Ein weiterer Grund: "Gerade in den Bereichen Crossmedia und Digitale Transformation hat es 2017 sehr starke Projekte gegeben und entsprechend viele Nominierungen auf der Shortlist", so Anke Herbener (Digital Changers), Vorsitzende des Fachkreises Full-Service-Digitalagenturen im BVDW. Das zeige zugleich, dass Digitalisierung "durch alle Medien und Kanäle hinweg durchgedrungen" sei.

Die Preisverleihung des Deutschen Digital Awards, die Jan Böhmermann moderiert, findet am 26. April 2018 im Motorwerk Berlin statt. Weitere Informationen dazu gibt es unter  www.deutscherdigitalaward.de.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde