Umfrage :
Die zehn wichtigsten Themen der Digital-Marketer

Für den Digital Marketer Census wurden 600 Entscheider befragt. Höchste Priorität für sie hat Technik, die es erlaubt, Kampagnen besser auf Zielgruppen auszusteuern.

Text: W&V Redaktion

17. Feb. 2016

Höchste Priorität für Digital-Marketer haben Investitionen in Technik, die es erlaubt, bessere Zielgruppen-Erkenntnisse zu gewinnen, um damit Kampagnen genauer auszusteuern. Das ist eines der Ergebnisse des Digital Marketer Census 2016. Dafür wurden Ende 2015 600 Entscheider in Deutschland, Großbritannien und Frankreich befragt (davon 200 in Deutschland). Für deutsche Marketer, so die Befragung von Marin Software weiter, stehen in den kommenden zwölf Monaten die Themen Cross-Channel-Digitalmarketing sowie das Nutzen von Zielgruppeninformationen für die Kampagnenplanung und -realisierung weit oben auf der Agenda.

Top-10-Prioritäten der Digital Marketer in Deutschland

1. Investitionen in moderne Technologie für mehr Zielgruppen-Insights für die Kampagnensteuerung (38,5%)

2. Cross-Channel-Digitalmarketing (35%)

3. Nutzen von Zielgruppeninformationen für die Kampagnenplanung und -realisierung (29,5%)

4. Bessere Transparenz darüber, wo unsere Agenturen und Dienstleister unsere Marketingausgaben investieren, und bessere Transparenz über die Resultate, die sie uns liefern (29%)

5. Effektive Skalierung von Kampagnen über Social-Media-Kanäle (27,5%)

6. Bessere Integration der digitalen Marketingdisziplinen (27%)

7. Das Einstellen von Mitarbeitern mit Datenanalyse-Kenntnissen (22%)

8. Bessere Integration der On- und Offlinemarketing-Bemühungen (21%)

9. Der automatisierte Kauf von Werbung (19,5%)

10. Besseres Verständnis der digitalen Kundenansprache in aufstrebenden Märkten wie Russland, Brasilien, China, Asien etc. (11%)

In Deutschland spielen 2016 sowohl die Investitionen in Technik als auch mehr Transparenz in der Zusammenarbeit mit Digital-Dienstleistern sowie Social Media eine wichtigere Rolle für Marketer als in Frankreich und England. Darüber, ob dies an einer Vorreiterrolle Deutschlands liegt oder daran, dass hier mehr Defizite erkannt wurde als in anderen Ländern, sagt die Studie aber nichts aus.

Andrea Ramponi, Regional Vice President DACH bei Marin Software: "Das Digitalmarketing ist in den vergangenen Jahren immer anspruchsvoller, das Aufgabengebiet komplexer geworden. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Unternehmen dabei sind, sich mit diesen Aspekten auseinanderzusetzen."

Das weltweit agierende Unternehmen bietet Werbetechnologie und eine Advertising-Cloud für Cross-Channel-Performance-Marketing. Über Marin werden nach Unternehmensangaben pro Jahr digitale Werbekampagnen im Gesamtwert von mehr als 7,2 Milliarden US-Dollar gesteuert und verwaltet. Marin Software mit Hauptsitz in San Francisco kümmert sich unter anderem darum, Nutzerdaten aus Search- sowie Social- und Display-Kanälen für die Zielgruppenansprache auszuwerten. Auf der Kundenliste der deutschen Niederlassung in Hamburg stehen unter anderem Adidas, Easyjet, Douglas, Mytoys.de, Shopping24, Bonprix und Agenturen wie iProspect, Blue Summit Media, Neo@Ogilvy, Razorfish sowie Uniquedigital.  


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W&V Redaktion
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