Drohnen, Virtual Reality und Smart Home :
Diese Technologie-Trends begleiten uns 2017

Das Technik-Jahr 2017 verspricht spannend zu werden. Ein Blick auf fünf Trends, die im Mittelpunkt stehen dürften.

Text: W&V Redaktion

- keine Kommentare

Virtual Reality wird auch ein Trendthema 2017. Samsung mischt beim Thema auch mit.
Virtual Reality wird auch ein Trendthema 2017. Samsung mischt beim Thema auch mit.

Das Technik-Jahr 2017 verspricht spannend zu werden. Ein Blick auf fünf Trends, die im Mittelpunkt stehen dürften:

Smart Home:

Das vernetzte Zuhause wird mit immer mehr Geräten mit Internet-Anschluss zur Realität. Den Anfang machten smarte Lampen, Heizungen und Steckdosen, inzwischen wird alles mögliche vom Kühlschrank bis zum Wassersensor im Pool vernetzt. Ein Problem bleibt oft die Kommunikation zwischen Technik verschiedener Anbieter - einheitliche Standards wie in anderen Elektro-Bereichen gibt es nicht. Zudem legten Hacker-Angriffe gravierende Sicherheitsprobleme vor allem bei günstigen Geräten offen.

Lernende Maschinen:

Für die Nutzer oft unsichtbar, werten Computer in der Cloud eine Vielzahl von Daten aus, um sich besser an ihre Bedürfnisse anzupassen. Das Ergebnis sollen zum Beispiel schlaue Messenger-Dienste sein, die Fragen beantworten oder kleine Aufgaben wie eine Restaurant-Reservierung erfüllen können. Facebook experimentiert damit in dem Dienst "M" in seinem Messenger, Google stellte auch einen digitalen Assistenten vor, der auf das gesammelte Wissen der führenden Internet-Suchmaschine zurückgreift.

Drohnen:

Bisher sind sie vor allem ein teures Spielzeug für Tech-Enthusiasten oder ein Arbeitsgerät für professionelle Fotografen und Filmemacher. Doch Amazon, Google, DHL und Co. arbeiten unter Hochdruck an ihren Modellen von Lieferdrohnen, die auf der Kurzstrecke Waren oder bestelltes Essen binnen weniger Minuten zustellen könnten. Neben der technischen Reife bleibt fehlende Regulierung eine zentrale Hürde.

Virtuelle Realität:

Im Jahr 2016 kamen diverse Brillen, mit denen man in digitale Welten eintauchen kann, auf den Markt - und blieben noch ein Nischenprodukt, das meist für Spiele genutzt wird. Das liegt Jetzt müssen die Anbieter sie mit innovativen Inhalten und Diensten den Nutzern schmackhaft machen. Angebote wie die virtuelle Wohnungsbesichtigung oder ein Blick ins Hotel bei der Urlaubsbuchung blieben bisher eine Vision. Der hohe Preis der meisten Geräte bleibt eine Einstiegshürde.

Musik aus dem Netz:

Vernetzte Lautsprecher verdrängen die klassischen Musik-Anlagen. Der Grund: Immer mehr Nutzer holen sich die Musik nicht mehr von CDs, sondern von Streaming-Diensten wie Spotify, Apple Music oder Napster. Das öffnete die Tür für neue Herausforderer, die klassischen Hifi-Anbietern Konkurrenz machen. Inzwischen geraten aber auch die jungen Anbieter selbst unter Druck, weil Google und Amazon vernetzte Lautsprecher zur Steuerung des vernetzten Heims etablieren wollen. (dpa)


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.



0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit