Hingegen musste der serbische Trainer Krstajic hingegen nur 5000 Franken dafür zahlen, dass er den deutschen Schiedsrichter Felix Brych wegen seiner Leistung vor das Kriegsverbrechertribunal stellen wollte.

Zwar richtet sich diese Kritik in erster Linie an die Fifa, doch das Unternehmen Coca-Cola wurde immer wieder damit in Verbindung gebracht. Insgesamt waren nur 8 Prozent der erfassten Beiträge zum Brausehersteller positiv.

Budweiser wird im Netz als unglaubwürdig wahrgenommen

Auch Gazprom und Budweiser kamen im Netz nicht sehr gut weg und wurden nur zu 12 bzw. 13 Prozent positiv bewertet. So wurde Budweiser unter anderem dafür kritisiert, dass das Unternehmen sowohl Pride-Events unterstützte, als auch die WM in Russland - einem Land, in dem Homosexuelle diskriminiert werden. 

McDonald’s wurde immerhin in fast 30 Prozent aller analysierten Beiträge gelobt. Allerdings freuten sich die Nutzer mehr über die neuen Gutscheine des Fast-Food-Riesens, als über das Engagement des Unternehmens im Rahmen der WM.

Zu den Social Media-Beiträgen über Qatar Airways, VISA, Hisense, Vivo und die Wanda Group ließen sich hingegen keine vergleichbaren Aussagen treffen, da die Anzahl erfassten Beiträge zu diesen Unternehmen während des Untersuchungszeitraumes zu gering war.

Vivo machte dennoch zu Ende der WM nochmal kräftig auf sich aufmerksam: Als erster Sponsor der Weltmeisterschaft beteiligte sich der chinesische Smartphonehersteller an der Musikaufführung des offiziellen WM-Songs vor dem Finale.


Autor:

Maximilian Flaig

Unterstützt als Werkstudent die Redaktion in allen Bereichen. Während seines aktuellen Masterstudiengangs American History, Culture and Society schrieb Maximilian Flaig bereits für die "Süddeutsche Zeitung".