Digital Media: "Ohne Präsenz in sozialen Netzwerken wird es schwierig"

Social Media ist die Herausforderung der Zukunft, darin waren sich die Referenten der 2. W&V-Konferenz „Digital Media“ in München einig. Warum, das erklären Myspace-Chef Joel Berger und Sapient-Manager Markus Spiller im Web-TV-Interview.

Text: Kay Städele

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Einen Blick in die Zukunft der Kommunikation gewährten die Referenten der 2. W&V-Konferenz „Digital Media“ in München. Sie waren sich dabei einig, dass Social Media eine besondere Herausforderung für das Marketing darstellt. Doch Unternehmen müssen bei Social Communities, in Blogs, Youtube & Co. dabei sein. Denn ihre Kunden sind schließlich auch dort.

Das sieht auch Joel Berger so, Managing Director GSA & Northern Europe, Myspace. Im Interview mit W&V-TV erklärt er, dass eine Website mit Banner nicht mehr ausreiche, relevant sei nur, wer in den Activity-Streams von Myspace, Facebook, Twitter, etc. auftauche. „Ohne Präsenz in sozialen Netzwerken wird es schwierig werden."

Um wirksam in Social Media Präsenz zu zeigen, sei die kreative Idee von zentraler Bedeutung, ergänzt Markus Spiller, Group Account Director Interactive von Sapient. „Wir müssen es im Marketing schaffen, diesen Raum zu erschließen. Man wird nicht glücklich damit, Social Space mit althergebrachten Werbemodellen zuzupflastern.“ Spiller plädiert deshalb dafür, in der Online-Werbung mehr über Kreativität zu reden. "Kreativität ist der Motor eines jeden Vermarktungsmodells."

Weitere Interviews mit Dorothee Ritz, Microsoft General Manager Consumer & Online Stephan Mues, New Media Chef von Weltbild finden Sie in unserer Mediathek, in der Rubrik „Leute“.


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