"Drateln zum Diktat": Handelsblatt.com testet Video-Personality

Handelsblatt Online lässt es menscheln: Mit "Drateln zum Diktat" startet das Wirtschaftsportal ein Entertainment-Element. In der ersten Folge kommt Tape.tv-Gründer Conrad Fritzsch zu Wort.

Text: Uli Busch

06. Jul. 2012

Handelsblatt Online startet ein neues Videoformat. Mit "Drateln zum Diktat" will sich das Portal ein Entertainment-Element zulegen. Hier soll es bewusst nicht darum gehen "Nachrichten von den internationalen Finanzmärkten oder aus Unternehmen und Politik zu kommentieren", lässt die Plattform in einer Mitteilung verlauten. Handelsblatt Online Chefreakteur Oliver Stock spricht von der Videoreihe als "Personality-Format". 

Statt grauem Anzugträger ist in den Videos die blondgelockte Moderatorin Aline von Drateln zu sehen. Sie präsentiert in den einzelnen Folgen, die jeweils zwischen drei und vier Minuten lang sind, "die Kreativen und Mächtigen Deutschlands von ihrer unbekannten Seite". Es geht in den Interviews um Fragen wie "Wann hat Pirat Christoph Lauer seine Unschuld verloren?" oder "Wo findet Berlinale-Direktor Dieter Kosslick die beste Curry-Wurst?".

In der ersten Folge, die seit 6. Juli auf Handelsblatt Online zu sehen ist, hat Conrad Fritzsch, der Gründer von Tape.tv, die Moderatorin zum Diktat geladen. Im Interview spricht er unter anderem über ätzende Werbung, reiche Freunde und Burn-Out.


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