Die Unister-Marken gehören zu den wichtigsten Werbekunden der Republik. Laut Nielsen-Statistik investierten sie 2015 insgesamt 137,7 Millionen Euro brutto. Ab-in-den Urlaub.de oder Fluege.de setzten bisher vor allem auf Online- und Fernseh-Werbung. Einen Werbestopp dürften unter anderem Google und die TV-Sender zu spüren bekommen.

Wagner war am Donnerstag beim Absturz einer Privatmaschine in Slowenien ums Leben gekommen. Die Reise Wagners nach Italien sorgt für viele Spekulationen: Die Polizei in Slowenien bestätigte nun den Fund einer größeren Summe Bargeld an der Unglücksstelle bei Predmeja im Westen des Landes. Dort seien rund 10.000 Schweizer Franken (rund 9200 Euro) entdeckt worden, teilten die Behörden in Nova Gorica mit. 

Laut dem "MDR"-Nachrichtenmagazins "Exakt" ist Unister-Chef Wagner in Venedig bei einem Geldgeschäft offensichtlich betrogen worden. Marino Pangos, Präsident und Sprecher der Kriminalpolizei in Nova Gorica gegenüber "Exakt": "Wir haben italienische Dokumente gefunden, die besagen, dass Wagner Opfer eines Betrugs geworden ist, bei dem es um extrem hohe Summen ging."

Um ein Kreditgeschäft zustande zu bringen, sollte der Unister-Chef eine Sicherheit hinterlegen. Beim Umtausch des mitgebrachten Geldes in Schweizer Franken wurde Wagner mutmaßlich Falschgeld untergeschoben. Er habe daraufhin Anzeige bei der örtlichen Polizei erstattet. (mit dpa)


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W&V Redaktion
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