Fußball :
Facebook-Analyse: Diese Underdogs profitieren von der EM

EM-Underdogs wie Island oder Nordirland können zwar auf Facebook noch nicht mit großen Fanscharen aufwarten. Doch sie profitieren von dem Turnier, wie eine Auswertung des sozialen Netzwerks zeigt.

Text: W&V Redaktion

Das isländische Nationalteam zieht viele neue Facebook-Fans an.
Das isländische Nationalteam zieht viele neue Facebook-Fans an.

Es ist nicht schwer zu erraten, welcher internationaler Fußballer die meisten Facebook-Fans aufweisen kann. Der Portugiese Cristiano Ronaldo, mit über 113 Millionen Likes. Allerdings ist eine Europameisterschaft die beste Gelegenheit für Underdogs, auch mal die Massen für sich zu begeistern. 

Das soziale Netzwerk Facebook hat ausgewertet, welche Teams und Spieler bisher während des Turniers, die meisten neuen Anhänger erobern konnten (Erhebungszeitraum: 10. Juni und 4. Juli 2016).

Die Team-Seiten mit dem höchsten Fan-Wachstum auf Facebook:

1. Island: + 171 Prozent (94.000 Fans)

2. Nordirland:  + 53 Prozent (90.000 Fans)

3. Wales:  + 48 Prozent (320.000 Fans)

4. Polen:  + 44 Prozent (847.000 Fans)

5. Ungarn:  + 34 Prozent (127.000 Fans)

6. Irland:  + 32 Prozent (237.000 Fans)

7. Rumänien:  + 28 Prozent (182.000 Fans)

8. Albanien: + 28 Prozent (561.000 Fans)

9. Slowakei:  + 23 Prozent (54.000 Fans)

10. Portugal:  + 18 Prozent (1,95 Mio. Fans)

Diese zehn Spieler können sich über den höchsten Fan-Wachstum freuen:

1. Bartosz Kapustka (Polen) + 538 Prozent

2. Mariusz Stępiński (Polen):  + 472 Prozent

3. Graziano Pelle (Italien):  + 300 Prozent

4. Łukasz Fabiański (Polen):  + 280 Prozent 

5. Piotr Zieliński (Polen):  + 248 Prozent

6. Elmar Bjarnasson (Island):  + 230 Prozent

7. Hannes Halldorsson (Island):  + 208 Prozent

8. Breel Embolo (Schweiz):  + 172 Prozent

9. Jón Daði Böðvarsson (Island):  + 152 Prozent

10. Bartosz Salamon (Polen):  + 121 Prozent


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.