Vorbild Snapchat-Rubrik Discover :
Facebook plant angeblich neue News-Rubrik

Facebook soll laut "Business Insider" an einem neuen Feature arbeiten, das Inhalte von Medienpartnern bündelt. "Collections" soll an Snapchats Discover-Rubrik erinnern.

Text: W&V Redaktion

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Facebook soll laut "Business Insider" an einem neuen Feature arbeiten, das Inhalte von Medienpartnern bündelt.
Facebook soll laut "Business Insider" an einem neuen Feature arbeiten, das Inhalte von Medienpartnern bündelt.

Facebook soll laut "Business Insider" an einem neuen Feature arbeiten, das Inhalte von Publishern bündelt. Der Bereich werde "Collections" heißen. Das kuratierte News-Angebot erinnere an Snapchats "Discover"-Channel, schreibt die US-Website. 

Der Konzern müsste sich hierfür mit Medienpartnern einigen, die wiederum von der größeren Sichtbarkeit ihrer Inhalte im Newsfeed profitieren könnten. Bisher müssen die Seiten-Betreiber darauf setzen, dass ihre Beiträge für viele Interaktionen sorgen - und sich somit verbreiten.

Der Vorteil für Facebook liegt nahe: In Zeiten von Fake-News hat das Unternehmen Interesse, das Netzwerk mit Texten oder Videos aus verlässlichen Quellen zu füllen. 

Der Knackpunkt dürfte aber sein: Ob Facebook in dieser Rubrik Werbung schaltet und die Einnahmen mit den Partnern teilt. Oder ob die Medien ihre Inhalte eigenständig auf der Plattform vermarkten können - wie dies bei "Instant Articles" möglich ist.

Die Diskussion über Fake-News hat in den USA wieder neuen Stoff bekommen. Als Folge einer Verschwörungstheorie im US-Wahlkampf hat ein Mann in einer Pizzeria in der Hauptstadt Washington das Feuer eröffnet. Er bedrohte am Sonntag einen Angestellten, der aber fliehen konnte. Anschließend gab der Verdächtige mindestens einen Schuss ab. Der 28-Jährige wurde festgenommen und gab an, er habe den Gerüchten um das Restaurant "Comet Ping Pong" nachgehen wollen.

Vor der Präsidentschaftswahl am 8. November kursierte im Internet eine Verschwörungstheorie, wonach die Demokratin Hillary Clinton und ihr Wahlkampfchef John Podesta aus der Pizzeria hinaus einen Kinderpornoring betrieben. Die falsche Behauptung verbreitete sich unter dem Schlagwort #Pizzagate.


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