Instagram: Verdreifachung de Nutzerzahlen

Im Gegensatz zu Facebook entwickelt sich die Tochter-Plattform Instagram in der Generation Y positiv: Die Nutzerzahl hat sich seit 2015 von 15 Prozent auf 50 Prozent mehr als verdreifacht.

Auch das Nutzerverhalten unterscheidet sich von dem auf Facebook. Ein Großteil der Millennials nutzt das soziale Netzwerk, um Persönlichkeiten zu folgen (58 Prozent) und um sich über Lieblingsstars (45 Prozent) und -marken (42 Prozent) auf dem Laufenden zu halten.

Mit 56 Prozent nehmen auf Instagram deutlich mehr Millennials Werbung in Form von Influencer-Beiträgen wahr.

Snapchat: Starkes Wachstum auf niedrigem Niveau

Ein noch stärkeres Wachstum kann Snapchat verbuchen – allerdings auf niedrigem Niveau. Gaben 2015 noch 3 Prozent der befragten Millennials an, den Nachrichtendienst zu nutzen, sind es 2018 28 Prozent.

Millennials nutzen die App vor allem, um Kontakt zu Freunden zu halten (62 Prozent), um zu posten, was sie gerade machen (47 Prozent) und um sich mit lustigen Inhalten zu unterhalten (42 Prozent) – ähnlich wie bei Facebook.

Das Fazit: Instagram ist die Plattform der Wahl

"Das Nutzverhalten und der steigende Trend an Mitgliedern in der Zielgruppe spiegeln die hohe Erreichbarkeit auf Instagram wieder", sagt Katharina Brachthäuser, Consultant bei YouGov.

"Hinzu kommt, dass Millennials im Vergleich auf Instagram mehr Werbung in Form von Influencer-Beiträgen wahrnehmen als auf Facebook. Auch lesen die, die Instagram nutzen, vor dem Kauf eher Bewertungen von Produkten (88 Prozent) als die, die Facebook nutzen (77 Prozent). Für Influencer-Marketing unter Millennials ist Instagram also die Plattform der Wahl."

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Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.