Google krempelt Produktsuche um: Händler sollen erstmals zahlen

Das neue "Google Shopping" soll nur noch die Angebote zahlender Anbieter in den Suchergebnissen aufführen.

Text: Uli Busch

01. Jun. 2012

Google baut seine Produktsuche komplett um: Künftig soll diese unter dem Namen "Google Shopping" laufen und nur noch die Angebote zahlender Anbieter werden hier aufgeführt. Der Suchmaschinengigant verspricht sich durch die "kommerzielle Beziehung mit den Händlern mehr Aktualität bei den Produktinformationen". Die Reihenfolge der angezeigten Suchergebnisse soll sich laut Sameer Samat, Vice President of Management von Google Shopping, wie bei der bisherigen Produktsuche auch aus einer Kombination von Relevanz und Angebotspreis ergeben.

Das Roll-out von Google Shopping soll zunächst in den USA erfolgen. Der Umbau soll dann bis Herbst 2012 dort abgeschlossen werden. Händlern, die bis zum 15. August kostenpflichtige Anzeigen für Google-Shopping erstellen, stellt das Unternehmen einen monatlichen Rabatt von 10 Prozent bis Ende 2012 in Aussicht. Anbieter, die bereits bei der Produktsuche vertreten sind, erhalten ebenfalls eine Gutschrift. Wie der Branchendienst Onlinemarketing.de berichtet soll Google Shopping hierzulande erst 2013 starten.


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