Googles Ex-Chef verdiente 2011 neunstellig

Googles Verwaltungschef Eric Schmidt hat ein lukratives Jahr abgeschlossen: Er verdiente im vergangenen Jahr gute 101 Millionen Dollar. Derweil werden Gerüchte lauter, dass Googles Cloud-Service kurz vor dem Luanch steht.

Text: Anja Janotta

23. Apr. 2012

Googles Ex-CEO Eric Schmidt lässt sich den Wechsel in den Verwaltungsrat deutlich versüßen: 101 Millionen Dollar hat Schmidt im vergangenen Jahr verdient, wie aus einer Einladung zur Google Hauptversammlung deutlich wird. Die Jahre davor war sein Gehalt noch sechsstellig gewesen.

Schmidt stand  bis April 2011 zehn Jahre an der Spitze von Google: von 2001 bis 2011. In dieser Zeit hatten sich die beiden Gründer Larry Page und Sergej Brin auf die Entwicklung neuer Produkte konzentriert. Nun führt Page das Unternehmen wieder selbst, während Brin sich weiter um Neuentwicklungen kümmert. Beide bekamen im vergangenen Jahr lediglich 1 Dollar Gehalt.

Damit ist der ehemalige Google-Lenker trotzdem nicht der Bestverdienende der IT-Branche: Apple-Chef Tim Cook hat zu seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr ein Aktienpaket im damaligen Wert von gut 376 Millionen Dollar erhalten. Das Grundgehalt, Bonus und Zulagen dazugerechnet sind es  fast 378 Millionen Dollar. Derzeit ist das Aktienpaket ürbigens 573 Millionen Dollar wert.

Eine weitere Anwendung dürfte Google 2012 noch weiter in die Gewinnzone bringen: In den kommenden Tagen soll die Suchmaschine Google ihre Cloud-Anwendung GDrive auf die Startrampe bringen. Die Anwendung soll jedem Nutzer fünf Gigabyte an Daten zur Verfügung stellen, meldet der "Spiegel". Die Online-Festplatte soll kostenfrei genutzt werden können - wie andere Google-Services auch. Damit würde Google in Konkurrenz zu anderen Diensten treten, wie etwa Apples oder Microsofts Cloud-Anwendungen. Auch die Telekom bietet einen Cloud-Service an. Dieser ist mit einem maximal 25 Gigabyte großen Speicher ebenfalls kostenlos.

Schon 2006 hatte das "Wallstreet Journal" von Googles Plänen berichtet, einen Netzspeicher anzubieten - allerdings war bis heute nichts passiert. Mit GoogleDocs bietet das Unternehmen einen Cloud-Service zum gemeinsamen Bearbeiten und Speichern von Dokumenten. dpa/aj


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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