Sinner Schrader :
Haspa launcht App Kiekmo

Die Hamburger Sparkasse will die Hansestädter mit hyperlokalen News versorgen - und bietet ihnen Schließfächer an.

Text: Ulrike App

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Die Hamburger Sparkasse hat von Sinner Schrader die App Kiekmo entwickeln lassen.
Die Hamburger Sparkasse hat von Sinner Schrader die App Kiekmo entwickeln lassen.

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) lässt sich etwas einfallen, um die Kunden wieder in die Bank zu locken. Dafür launchen die Hansestädter die Marke Kiekmo. Eine App und eine Website sollen für mehr Nachbarschaftskultur sorgen. Kiekmo umfasst mehrere kostenlose Services, die nicht zum eigentlichen Haspa-Kerngeschäft gehören. 

Die Bank stellt (vorerst) 100 Kiekmo-Schließfächer auf. Die Idee: Bürger können dort unkompliziert Dinge für 24 Stunden einlagern. Den Anfang machen die Pilotstadtteile Ottensen und Eimsbüttel mit neun Standorten. Mit Hilfe der App lassen sich die Fächer ansteuern, reservieren, öffnen und schließen. Nutzer können den nötigen Code auch mit anderen teilen. 

Die Agentur Sinner Schrader hat nicht nur die App entwickelt, sondern auch ein Content-Konzept für die Haspa erstellt. So findet man auf der Kiekmo-Website Inhalte, die speziell auf bestimmte Hamburger Viertel abgestimmt sind. Redakteure berichten über Events oder greifen Geschichten aus der Nachbarschaft auf. Die Haspa arbeitet dabei mit Medienpartnern zusammen. Das Angebot soll irgendwann zu einem digitalen "Schwarzes Brett" werden, mit dem sich die Anwohner noch besser vernetzen können.

Die Kiekmo-Schließfächer der Haspa.

Die Kiekmo-Schließfächer der Haspa.


Autor:

Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



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Horst Köhler 25. Juli 2017

Hallo Ulrike, bitte mal die neue Website mit einem neuen Link bestücken: https://kiekmo.hamburg ohne .de. Wäre sonst auch nichts für die W&V, sondern für die Mopo, nech.

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